Lüdenscheider Sandro D'Apolito ist DJ aus Leidenschaft

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Sandro D'Apolito alias DJ Sun D

Lüdenscheid/Dortmund - Viele kennen ihn von der letzten Stufenparty des aktuellen Abijahrgangs des Bergstadt-Gymnasiums in Lüdenscheid kennen, andere haben ihn vielleicht beim zweiten Walk the Line am Lüdenscheider Bahnhof gesehen.

Sandro D’Apolito alias DJ Sun D legt auf verschiedenen Feiern Musik auf – und das nicht nur in Lüdenscheid. Mit Volontärin Sarah Reichelt sprach der 28-Jährige über seinen musikalischen Weg.

Sandro, du kommst aus Lüdenscheid. Inzwischen wohnst du in Dortmund. Was machst du da?

D'Apolito: Ich wohne erst seit März in Dortmund. Ich bin hauptsächlich wegen meines Studiums dorthin gezogen. Ich studiere an der Fachhochschule Wirtschaftswissenschaften. Außerdem kenne ich Dortmund gut und mir gefällt das Großstadtleben. 

Wie bist du zur Musik gekommen? Und welches Genre spricht dich am ehesten an? 

D'Apolito: Ich bin mit der Musik aufgewachsen. Mit 16 oder 17 Jahren habe ich mir ein Programm für den Computer gekauft, mit dem man mixen und aufnehmen konnte. Freunde fanden es gut und ich habe immer mehr Spaß daran gefunden. Allerdings habe ich mir erst mit 25 Jahren mein erstes Equipment gekauft, mit dem ich dann auch angefangen habe, auf Geburtstagen und in Clubs aufzulegen. 

Für etwa ein Jahr hatte ich auch einen Musikraum, in den ich regelmäßig Freunde eingeladen und Musik gemixt habe – mein Hobby und gleichzeitig meine Leidenschaft konnte ich dort in vollen Zügen ausleben. Ich bin vor allem ein Fan von Black Music, Dancehall und Latin/Reggaeton. 

Du legst als DJ Sun D auf und das nicht nur in deiner Heimat. In Köln und anderen Städten bist auch bekannt. Wie gehst du damit um? Ist es für dich nur ein Job wie jeder andere? 

D'Apolito: Nein, im Gegenteil. Ich liebe die Musik schon seit vielen Jahren und es macht immer wieder Spaß, hinter den Plattenspielern in Clubs zu stehen und die Leute ebenso von der Musik zu begeistern. Es ist meine Leidenschaft. Ich bemühe mich ständig, in größeren Städten aufzulegen. Dadurch bekannter zu werden und mein Hobby immer mehr zu leben. Es ist für mich nicht wie ein Job, auch wenn ich neben dem Stdium damit ein wenig dazu verdiene. 

Warum „DJ Sun D“? Was bedeutet der Name? 

D'Apolito: Sun D ist einfach nur aus meinem Namen abgeleitet. Das Sun von Sandro und das D für D’Apolito. Nicht wirklich einfallsreich, aber ich fand es passend und nicht so verkehrt. 

Was empfiehlst du jungen Menschen, die sich an das Auflegen und Mixen wagen wollen? Worauf kommt es beim DJ-Sein an? 

D'Apolito: Man sollte alles aus Leidenschaft machen und nicht, um Geld zu verdienen oder ein gewisses Ansehen zu erlangen. Es kommt darauf an – so ist meine Meinung –, die Musik zu lieben und sich damit auszukennen. Es ist auch wichtig, zu wissen, wie es auf Partys so zu geht und ein Feingefühl dafür zu entwickeln, wie die Partygäste ticken. 

Die Arbeitszeiten als DJ sind hauptsächlich abends und nachts. Wie ist das in deinem Fall mit Beruf bzw. Studium vereinbar? 

D'Apolito: Ich bin gelernter Industriekaufmann und haben dadurch immer eine 5-Tage-Arbeitswoche gehabt. An den Wochenenden war es also kein Problem, in Clubs aufzulegen. Jetzt als Student ist es auch völlig okay. Ob ich mich am Wochenende ausruhe oder an den Nachmittagen lerne, das hat mit abends oder nachst nichts zu tun. Ich schlafe dann am nächsten Tag ein paar Stunden länger und kann in den Nächten meiner Leidenschaft nachgehen und Musik machen. Dafür habe ich immer Zeit!

Quelle: wa.de

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