Kritische Studie

VW hält auch am Verbrennungsmotor fest – ein teurer Fehler?

VW Virtus, fahrend
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Verbrenner für Südamerika: VW Virtus auf Polo-Basis

Während Europa den Verbrennungsmotor aussortiert, läuft er auf anderen Kontinenten weiter. Eine Studie warnt Autohersteller davor mitzumachen.

Bergisch Gladbach – Vor allem in Europa, den USA und China ist der Umschwung zur Elektromobilität ist derzeit ein Thema. Andere Teile der Welt sind längst noch nicht so weit. Deutsche Hersteller, die dort aktiv sind, wollen verständlicherweise auch weiterhin Geschäfte machen. Das allerdings könnte sie am Ende des Tages mehr kosten als einbringen. Zu diesem Schluss kommt zumindest eine Studie des Bergisch Gladbacher Center of Automotive Management im Auftrag von Greenpeace. Sie zeigt am Beispiel von Volkswagen einige Aspekte für den Fall auf, dass sich die Autoindustrie nicht vollständig und weltweit vom Verbrennungsmotor lösen sollte.

Durch die von VW geplanten Investitionen von fünf bis acht Milliarden Euro in künftige Benzin- und Dieselmotoren käme nämlich die Elektromobilität zu kurz. Sollte die Nachfrage nach Akku-Autos weiterhin schnell steigen und würden die Elektro-Neuzulassungen in Europa, den USA und China 80 Prozent erreichen, würden Volkswagen fast drei Millionen Stromer fehlen. Dieses Defizit könnten die Verbrenner auf anderen Kontinenten nicht aufholen. In einem anderen Szenario wird ein moderates (also geringeres) Wachstum der Elektromobilität auf 65 Prozent angenommen: Selbst dann würden dem Autobauer noch immer 1,1 Millionen E-Fahrzeuge fehlen. Nur im dritten Szenario, wenn zum Beispiel die Lade-Infrastruktur weiterhin schwächelt und Autofahrer nur unwillig auf Elektro umsteigen, könnte VW mit seinen verbleibenden Verbrennern Gewinne einfahren. Die ganze Geschichte zur Greenpeace-Studie über den Weiterbau von Verbrennungsmotoren bei VW lesen Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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