Hauptversammlung der Daimler AG

Trotz 700 Millionen Euro Staatshilfen: Daimler erhöht Dividenden für Aktionäre massiv

 Im Werk Rastatt der Daimler AG wird an einer Mercedes-Benz A-Klasse der Mercedesstern angebracht.
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Viele Mitarbeiter der Daimler AG fürchten den Jobverlust.

Die Daimler AG erhöht trotz 700 Millionen Euro Staatshilfen die Dividenden der Aktionäre um fast 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr - das stößt auf viel Kritik.

Stuttgart - Trotz der massiven Schwierigkeiten nahm die Daimler AG im vergangenen Jahr letztendlich einen Milliardengewinn ein und will 1,4 Milliarden Euro an die Aktionäre ausschütten. Das führte bereits im Vorfeld der Jahreshauptversammlung zu deutlicher Kritik an dem schwäbischen Autobauer. Grund dafür war vor allem, dass Daimler früh in der Pandemie Hilfen des Staates gefordert hatte. Unter anderem kassierte der Autobauer rund 700 Millionen Euro für die Kurzarbeit. Der Daimler-Vorstand wies im Vorfeld der heutigen Hauptversammlung die Kritik von sich und erklärte, man habe auch jahrelang Sozialabgaben gezahlt. Wie BW24* berichtet, erhöht Daimler trotz 700 Millionen Euro Staatshilfen die Dividenden für Aktionäre massiv.

Die Daimler AG hält am heutigen Mittwoch die Jahreshauptversammlung ab (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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