Deutlich höhere Bruttogehälter

Tarifbeschäftigte verdienten im zweiten Quartal mehr

+
Tarifgehälter verzeichneten im zweiten Quartal vergleichsweise hohe Zuwächse. Foto: Arno Burgi

Wiesbaden (dpa) - Die Tarifbeschäftigten in Deutschland haben im zweiten Quartal dieses Jahres deutlich höhere Bruttogehälter verdient als ein Jahr zuvor.

Der durchschnittliche Wert inklusive der tarifvertraglich vereinbarten Sonderzahlungen war 3,8 Prozent höher, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Ohne die Sonderzahlungen hätte die Steigerung 2,9 Prozent betragen. Im gleichen Zeitraum stiegen die Verbraucherpreise nur um 1,6 Prozent.

Der vergleichsweise hohe Zuwachs bei den Tarifgehältern ist laut dem Bundesamt auch auf einen Sondereffekt beim Öffentlichen Dienst des Bundes und der Gemeinden zurückzuführen. Dort fielen gleich zwei Tarifstufen und Sonderzahlungen in den Beobachtungszeitraum. Die geringsten Steigerungen gab es im Kfz-Gewerbe. Zuletzt wurde beim Anstieg aller Tarifgehälter im zweiten Quartal 2017 ein gleich hoher Wert wie im zweiten Quartal 2019 registriert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare