Statt komplizierter Formulare

So hilft Steuersoftware bei der Steuererklärung

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Der 31. Mai ist für viele Bürger ein ungeliebter Termin: Bis dahin muss die Steuererklärung des Vorjahres beim Finanzamt eingehen. Mit einer Steuersoftware lässt sich das Prozedere abkürzen und vereinfachen.

Unter bestimmten Umständen sind nicht selbstständige Arbeitnehmer zur Abgabe der jährlichen Steuererklärung verpflichtet. Diese muss bis spätestens zum 31.05. des Folgejahres beim zuständigen Finanzamt eingehen. Für viele ist die Steuererklärung allerdings ein Buch mit sieben Siegeln und wird daher entweder überhaupt nicht abgegeben oder aufgrund von Zeitmangel auf den letzten Termin verschoben.

Jährliche Aufwendungen können geltend gemacht werden

Den meisten Arbeitnehmern ist das Ausfüllen der Formulare zu kompliziert oder sie sind der Meinung, keine nennenswerten Ausgaben zu haben, mit denen sie Steuern sparen könnten. Dabei können sie viele Aufwendungen die unter dem Jahr anfallen, geltend machen. Dazu zählt unter anderem

  • die Fahrt vom Wohnort an den Arbeitsplatz
  • die anfallenden Kontoführungsgebühren für das Lohn- und Gehaltskonto
  • die Ausstattung mit geeigneter Berufsbekleidung und die Reinigung der Kleidung
  • Beiträge an Gewerkschaften oder bestimmte Berufsverbände
  • die Erstattung von Porto und Fotokopien für eine Bewerbung, sowie Reisekosten

Arbeitnehmer, die sich die Steuererklärung lieber von einem Steuerberater ausfüllen lassen, können die Rechnung des Vorjahres im Folgejahr mit der Steuererklärung geltend machen.

Nicht jeder Arbeitnehmer muss Steuererklärung abgeben

In der Regel ist die Steuerschuld durch die monatlichen Abgaben, die automatisch vom Arbeitgeber an das Finanzamt weitergeleitet werden, beglichen. Wer also keine besonderen Ausgaben oder Einnahmen hat, muss keine Steuererklärung abgeben. Gleiches gilt für Jugendliche und Rentner. Ausnahmen bestehen allerdings, wenn nicht selbstständige Arbeitnehmer die Freibetragsgrenze von 7.664 Euro überschreiten. Auch wer nebenberuflich dazu verdient oder Lohnersatzleistungen im Steuerjahr bezogen hat, muss eine Steuererklärung abgeben.

Vielen Laien ist das Ausfüllen der verschiedenen Anlagen schlicht weg zu schwer oder der Steuerberater kostet zu viel. Mit einer Steuersoftware, wie etwa TAXMAN, können die Steuern selbst berechnet werden. Die errechneten Zahlen können entweder auf eingelegtes Blankopapier oder die vom Finanzamt bereitgestellten Formulare gedruckt werden. Wer die Formulare nicht beim Finanzamt abgeben möchte, kann sich das Ausdrucken ersparen und die relevanten Zahlen über eine ELSTER-Schnittstelle direkt an die Behörde weiter leiten. Ein Internetanschluss sollte allerdings vorhanden sein.

Die Daten des Vorjahres werden übernommen

Eine Software wie Taxman bietet nicht nur dem steuerpflichtigen Arbeitnehmer viele Vorteile. Sie ist auch für Kapitalanleger, im Ausland Beschäftigte, Grenzgänger, Selbstständige, Freiberufler, Gewerbetreibende und Eigenheimbesitzer geeignet. Käufer der Software erhalten regelmäßig wichtige Steuerspartipps und werden über aktuelle Gesetzesänderungen informiert. Die einmaligen Kosten für das umfangreiche Programm von Lexware können in der Steuererklärung als außerordentliche Aufwendungen geltend gemacht werden. Im Folgejahr erhält der Nutzer das aktuelle Update der neuesten Version. Da die Steuersoftware viele Daten aus dem Vorjahr übernehmen kann, ist die nächste Steuererklärung schnell ausgefüllt.

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