Medienbericht

Staatsbank KfW soll Klimafonds finanzieren

Berlin - Die Staatsbank KfW soll nach einem „Spiegel“-Bericht bei der Finanzierung des kriselnden Energie- und Klimafonds helfen.

Die von Bund und Ländern getragene Förderbank stelle „angesichts der aktuell sehr guten Ertragslage und ihrer guten Kapitalausstattung“ 311 Millionen Euro bereit, zitiert das Nachrichtenmagazin aus einem Bericht des Finanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestages. Damit würden Maßnahmen wie die Gebäudesanierung oder Förderung von Elektroautos finanziert.

Der Klimafonds (EKF), der ein Schlüsselprojekt der Energiewende ist, leidet unter Geldmangel. Grund ist der Einbruch bei den Preisen im EU-weiten Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten. Dem Bericht zufolge nehme der Fonds dieses Jahr nur knapp 890 Millionen statt der geplanten 2 Milliarden Euro ein, schreibt der „Spiegel“.

Für 2014 fehlen dem EKF nach den Eckwerten für den Etatentwurf weitere 1,1 Milliarden Euro. Für dieses Jahr war Mitte März eine Lücke zwischen rund 1,2 bis 1,4 Milliarden Euro erwartet worden. Unternehmen müssen für den CO2-Ausstoß Verschmutzungsrechte kaufen. Die Einnahmen speisen wiederum den EKF.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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