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Spritpreise auf Rekordniveau: Mit diesen Tricks sparen Autofahrer beim Tanken bares Geld

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Tankstelle in Türkheim in Bayern: Die rekordhohen Spritpreise werden für immer mehr Autofahrer zum Ärgernis.
Tankstelle in Türkheim in Bayern: Die rekordhohen Spritpreise werden für immer mehr Autofahrer zum Ärgernis. © Imago

Tanken tut derzeit wieder richtig weh. Mit ein paar Tricks können Autofahrer den Schmerz an der Zapfsäule wenigstens etwas lindern.

München - Diesel ist so teuer wie noch nie und auch der Benzinpreis kratzt am Allzeithoch. Autofahrer können sich aber die Schwankungen der Preise an der Tankstelle zunutze machen. Die wichtigsten Fragen und Antworten:

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Tanken?

Die Preise an Tankstellen schwanken täglich. Das Bundeskartellamt verzeichnet tägliche Schwankungen an ein und derselben Tankstelle um die zwölf Cent. Bei Tankstellen in Städten sind es im Schnitt sogar bis zu 22 Cent. Laut einer Auswertung des ADAC gilt grundsätzlich: Abends zu tanken ist günstiger als morgens. Wer billig tanken will, sollte die Tankstelle zwischen 18.00 und 19.00 Uhr sowie zwischen 20.00 und 22.00 Uhr ansteuern.

Ab circa 6.00 Uhr morgens beginnt laut ADAC ein Preisanstieg, der um kurz nach 7.00 Uhr morgens seinen Höhepunkt erreicht. Zwar sinkt der Preis anschließend wieder ab, es folgen aber weitere Preisspitzen gegen 10.00 Uhr, 13.00 Uhr, 16.00 Uhr, vor 18.00 Uhr, vor 20.00 Uhr und schließlich ab 22.00 Uhr.

Welche digitalen Angebote gibt es für Autofahrer?

Eine Reihe von Apps ermöglicht es Autofahrern, die aktuellen Spritpreise an Tankstellen in ihrer Nähe abzufragen. Ermöglicht wird dies durch die Daten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe des Bundeskartellamts. Auf seiner Internetseite hat das Bundeskartellamt insgesamt 56 solcher Verbraucher-Anwendungen aufgelistet.

Der ADAC bietet auf seiner Internetseite eine Suchfunktion für günstige Tankstellen. Die Tankstellensuche gibt es unter dem Namen „ADAC Spritpreise“ auch als App für iOS- und Android-Smartphones.

Die App „Clever Tanken“, erhältlich für iOS, Android, und Windows-Phone, zeigt ebenfalls die günstigste Tankstelle in der Umgebung an. Nutzer können außerdem einen Alarm aktivieren, der sie bei einem festgelegten Tiefpreis per Nachricht alarmiert. Die App kooperiert mit den HEM-Tankstellen - wer bei einer anderen Tankstelle einen günstigeren Preis findet, kann mit einem Screenshot des billigeren Angebots zu einer HEM-Tankstelle gehen und dort exklusiv zu dem günstigeren Preis tanken.

Wo ist der Sprit entlang der Autobahn am günstigsten?

Abseits der Autobahn sind die Spritpreise oft deutlich günstiger als auf den Raststätten oder gar im benachbarten Ausland. Laut einer Erhebung des ADAC gibt es bedeutende Preisunterschiede zwischen Raststätten und Autohöfen: Der Liter E10 ist auf Autohöfen abseits der Autobahn im Schnitt 26 Cent günstiger, bei Diesel liegt die Differenz bei 25 Cent. In einzelnen Fällen beträgt die Differenz sogar 39 Cent pro Liter Benzin und 34 Cent pro Liter Diesel.

Wie lässt sich Sprit sparen?

Eine sparsame Fahrweise ist gut für Umwelt und Geldbeutel. Der ADAC empfiehlt rechtzeitiges Hochschalten bei einer Drehzahl von circa 2000 Umdrehungen pro Minute und allgemein das Fahren mit niedriger Drehzahl. Zurückschalten sollten Autofahrer erst dann, wenn der Motor ruckelt oder zu brummen beginnt. Autofahrer sollten außerdem auf den richtigen Reifendruck achten.

Auch vorausschauendes Fahren kann helfen, denn Bremsen vergeudet Energie. Die Motorbremse sollte deshalb so lange wie möglich genutzt werden, vor einer Ortschaft sollten Fahrer etwa frühzeitig vom Gas gehen und nicht abrupt abbremsen. Wer voraussichtlich länger als 20 Sekunden stillsteht, beispielsweise an einer roten Ampel, sollte außerdem den Motor abschalten.

Außerdem kann das Abschalten der elektronischen Geräte im Auto Sprit sparen, denn auch Klimaanlage und Standheizung verbrauchen Sprit. Allgemein gilt: Kurze Strecken sollten nicht mit dem Auto zurückgelegt werden. (AFP)

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