Spanien schaltet Kohlekraftwerke ab

Kohleausstieg in Spanien: Sanfte Energiewende mit Selbstläufereffekt

Ein Arbeiter des Wärmekraftwerks in Andorra, Teruel, trägt während einer Demonstration eine gelbe Fahne mit einem Gefahrenschild.
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Ein Arbeiter des Wärmekraftwerks in Andorra, Teruel, trägt während einer Demonstration eine gelbe Fahne mit einem Gefahrenschild. Das Werk von ENDESA wird nach 40 Jahren Tätigkeit geschlossen.

Spanien nimmt die Hälfte seiner Kohlekraftwerke vom Netz und fast niemand regt sich darüber auf - warum die Energiewende so sanft verläuft.

Auf einen Schlag hat Spanien* sieben der 15 Kohlekraftwerke vom Netz genommen, weitere vier sollen folgen. Experten vermuten, dass bis 2025 das Thema Kohle in Spanien* durch ist, wie costanachrichten.com* berichtet. Kaum ein Land schafft den Ausstieg aus der Kohle so schnell und stößt dabei auf so wenig Widerstand wie Spanien.

Dabei liegen die Gründe auf der Hand. Kohlebau gibt es nicht mehr, die Kraftwerke können nur mit staatlichen Subventionen rentabel laufen und die möchte Brüssel nicht mehr. Der Betrieb der Kohlekraftwerke in Spanien rechnet sich also für Iberdrola, Endesa, Naturgy und Co. nicht mehr. *costanachrichten.com ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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