Darauf sollten Sie ab Mai achten

Netto mit großer Änderung: Diese Produkte sind betroffen

Netto-Supermarkt.

Discounter Lidl hat es mittlerweile auch, nun zieht Netto nach und ändert das so einiges an vielen Produkten in seinen Läden.

Der Lebensmitteldiscounter Netto führt ab Mai ein "Haltungszeugnis" für alle Fleischprodukte ein. Anhand von vier verschiedenfarbigen Logos auf den Verpackungen sollen Kunden auf einen Blick erkennen können, unter welchen Bedingungen das Tier aufgezogen wurde, wie das Unternehmen am Montag in Maxhütte-Haidhof mitteilte. Das "Haltungszeugnis" orientiert sich demnach an Kriterien wie Platzangebot für die Tiere, Außenklima oder Beschäftigungsmöglichkeiten.

Die Farben des Logos unterscheiden sich in rot, blau, beige und grün und stehen jeweils für verschiedene Stufen. Während Stufe eins (rot) nach Angaben des Marken-Discounters dem gesetzlichen Standard entspricht, orientiert sich Stufe zwei (blau) an den Vorgaben der Initiative Tierwohl. Stufe drei (beige) kennzeichnet Fleischprodukte von Tieren, die Zugang zu einem Außenbereich hatten und gentechnikfreies Futter erhielten. Produkte der Stufe vier (grün) entsprechen den gesetzlichen Bestimmungen für Bio-Fleisch.

Bis Anfang 2019 will der Lebensmittelhändler rund die Hälfte und langfristig das gesamte Frischfleischsortiment mindestens auf Stufe zwei und damit auf Haltungsformen umstellen, die über die gesetzlichen Mindeststandards hinausgehen. Die Einhaltung der Kriterien wird demnach regelmäßig durch unabhängige Stellen kontrolliert.

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Lidl hatte zuvor den „Haltungskompass“ eingeführt

Auch der Discounter Lidl hatte zuvor einen ähnlichen "Haltungskompass" für Frischfleischprodukte eingeführt. Auch hier informiert ein Vier-Stufen-Modell, nach welchen Kriterien die Schweine, Rinder, Puten und Hühner gehalten wurden. Die privatwirtschaftliche Initiative Tierwohl startete Anfang April mit ihrem Siegel für Geflügelprodukte.

Zuletzt hatten sich Bund und Länder auf ihrer Agrarministerkonferenz in der vergangenen Woche auf die "zeitnahe" Einführung einer staatlichen Tierwohl-Kennzeichnung geeinigt.

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afp

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