Unternehmen verunsichert

Minister: Standort Sachsen ist nach Chemnitz geschädigt

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Teilnehmer einer Demo von AfD und Pegida am 1. September in Chemnitz. Foto: Boris Roessler

Dresden (dpa) - Der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig sieht in den Ausschreitungen von Chemnitz einen Nachteil für den Wirtschaftsstandort Sachsen. "Da brauchen wir nicht drumherum reden, das ist ein Schaden, der entstanden ist", sagte der SPD-Politiker der dpa in Dresden.

Bei sächsischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten sei Verunsicherung spürbar.

Die Sachsen könnten aber nun dafür sorgen, dass daraus kein irreparabler Schaden werde. "Ich möchte, dass wir uns zu einem Land entwickeln, von dem man sagt: Hey, die haben 2018 was verstanden. Dort lohnt es sich zu studieren, eine Ausbildung zu machen, zu arbeiten, zu forschen, zu investieren. Wir haben es jetzt in der Hand, dass das funktioniert."

In Chemnitz war vor knapp zwei Wochen ein 35-jähriger Deutscher mutmaßlich von Ausländern erstochen worden. Danach kam es tagelang zu Demonstrationen von Rechtsgerichteten und Neonazis sowie Gegenprotesten. Zwei 22 und 23 Jahre alte Tatverdächtige befinden sich in Untersuchungshaft, nach einem weiteren wird gefahndet.

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