Vertiefte Allianz könnte Beiden nutzen

Lufthansa und Turkish Airlines nähern sich an

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Lufthansa und Turkish Airlines arbeiten bereits im Verbund Star Alliance zusammen.

Hamburg - Die Lufthansa verhandelt einem Medienbericht zufolge mit Turkish Airlines nicht nur über eine engere Zusammenarbeit, sondern erwägt auch eine Überkreuzbeteiligung.

Unter einer Überkreuzbeteiligung versteht man den wechselseitigen Besitz von Firmenanteilen zweier Firmen untereinander.

Damit lasse sich das angestrebte Bündnis besser absichern, berichtete die „Financial Times Deutschland“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Konzernkreise. Eine Fusion sei aber kein Thema. Auf Lufthansa-Seite verhandele Konzernvorstand Stefan Lauer mit Turkish-Airlines-Chef Temel Kotil.

Eine Lufthansa-Sprecherin lehnte es ab, den Bericht zu kommentieren. Sie verwies aber darauf, dass Lufthansa und Turkish Airlines bereits Partner im Verbund Star Alliance seien und das Gemeinschaftsunternehmen Sun Express betrieben. Die beiden Fluggesellschaften seien im ständigen Austausch, wie die Zusammenarbeit verbessert werden könne, erklärte die Sprecherin.

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Beide Unternehmen würden dem Bericht zufolge von einer Kooperation profitieren. Sie könnten Kernstrecken gemeinsam bedienen und so die Kosten senken. Die Lufthansa bekäme einen schlagkräftigen Partner und könnte sich der Konkurrenz aus den Golfstaaten besser erwehren. Zudem biete die Lufthansa Turkish Airlines eine enge Zusammenarbeit mit ihren Konzerntöchtern Technik, IT und dem Cateringunternehmen LSG Sky Chefs an, hieß es.

dapd

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