Internationale Währungsfond

„Handelsspannungen sind für niemanden von Vorteil“: IWF ruft China und USA zur Beilegung des Handelsstreits auf

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Der IWF ruft China und USA zur Beilegung des Handelsstreits auf.

Der Internationale Währungsfond (IWF) fordert die Beilegung des Handelsstreits zwischen USA und China und ruft zu Kooperation auf.

Peking - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die USA und China dazu aufgerufen, ihren Handelskonflikt beizulegen. „Wir denken, dass es für beide Seiten wichtig ist zusammenzuarbeiten und zu deeskalieren, um jegliche Art von Spannungen zu vermeiden“, sagte Alfred Schipke, China-Repräsentant des IWF am Mittwoch vor Journalisten in Peking.

Die angedrohten Zölle seinen nicht einmal die schlimmsten Belastungen für die Volkswirtschaften. Gravierender seien die Auswirkungen der Unsicherheit, die bei Konsumenten, Investoren und auf den Finanzmärkten durch den Konflikt ausgelöst werde. „Handelsspannungen sind für niemanden von Vorteil“, sagte Schipke.

Der IWF legte am Mittwoch die Ergebnisse seiner jährlichen Prüfung Chinas vor, in der er Fortschritte bei Reformen lobte, aber erneut vor rasant steigenden Schulden warnte. „Das Kreditwachstum hat sich verlangsamt, bleibt aber zu schnell“, so der IWF. Chinas Wachstum wird sich laut IWF-Prognose in diesem Jahr von zuletzt 6,9 Prozent auf 6,6 Prozent verlangsamen.

Lesen Sie auch: China verurteilt Kehrtwende der USA im Handelsstreit.

dpa

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