Werner Schmidt

Ex-BayernLB-Chef: Millionen an Haider "eklig"

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Der Vorstandsvorsitzende der BayernLB, Werner Schmidt (l) und der Landeshauptmann von Kärnten, Jörg Haider unterzeichnen im Mai 2007 den Vertrag zur Übernahme der Hypo Alpe Adria durch die BayernLB in Klagenfurt.

München - Im Vorstand der BayernLB soll die Zahlung einer Millionensumme an den inzwischen verstorbenen Kärtner Landeshauptmann Jörg Haider beim Kauf der Hypo Alpe Adria (HGAA) für Unbehagen gesorgt haben.

„Dieses Thema empfanden alle als eklig“, wurde der ehemalige BayernLB-Chef Werner Schmidt am Montag zitiert. Beim Prozess gegen damalige Manager der Bank wurde vor dem Landgericht München eine Aussage des ehemaligen Bankchefs Werner Schmidt verlesen. Dieser sagte demnach: Allen sei bei der Zahlung an Haider klar gewesen, dass diese Kröte geschluckt werden müsse, um die Zustimmung zu der Übernahme zu erhalten.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Schmidt und drei weitere Ex-Vorstände Haider damals 2,5 Millionen Euro für das Klagenfurter Stadion gezahlt haben, damit er dem Verkauf der HGAA zustimmt. Die Behörde wertet die Zahlung als Bestechung eines Amtsträgers. Die Angeklagten bestreiten dies ebenso wie Untreue beim Kauf der HGAA.

dpa

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