Die richtige Kleidung beim Vorstellungsgespräch

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Machen Sie mit der passenden Kleidung im Vorstellungsgespräch eine gute Figur.

Im Vorstellungsgespräch zählt der erste Eindruck wie kaum in einer anderen Situation. Sind Sie Ihrem Gegenüber in den ersten Sekunden sympathisch, haben Sie gute Karten. Über die Sympathie entscheidet auch Ihre Kleidung beim Vorstellungsgespräch. Lesen Sie hier, wie Sie sich am besten präsentieren.

Testen Sie, ob die Kleidung noch passt

Sie wurden zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen? Gratulation! Jetzt geht es an die Vorbereitung. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass der Anzug oder die Bluse, die Sie vor Jahren gekauft haben, noch passt. Wenn Sie in einem schlecht sitzenden Kostüm oder einem zu engen Hemd zum Vorstellungsgespräch erscheinen, vermitteln Sie Ihrem Gegenüber, dass der Termin Ihnen die Mühe nicht wert ist, passende Kleidung zu kaufen. Prüfen Sie auch, ob die Schnitte noch aktuell sind. Sie müssen nicht den neuesten Trend tragen, sollten aber auch nicht die Mode des vorletzten Jahrzehnts präsentieren.

Lassen Sie sich von Freunden ein Feedback geben, ob Ihr Schrank die passende Kleidung zum Vorstellungsgespräch bereithält, und gehen Sie im Zweifelsfall einkaufen.

Je nach Branche die passende Kleidung zum Vorstellungsgespräch

Mit der richtigen Kleidung im Vorstellungsgespräch zeigen Sie, dass Sie sich Gedanken über Ihren zukünftigen Arbeitgeber gemacht haben. Nicht in jeder Branche ist die gleiche Kleidung zum Vorstellungsgespräch üblich. Hier drei Beispiele:

  • Wenn Sie sich als Bankkaufmannbewerben, sind Anzug und Krawatte Pflicht. Greifen Sie zu klassischen, seriös wirkenden Schnitten und Farben und lassen Sie die Finger von ausgefallenen Mode-Trends. Für ein Vorstellungsgespräch in einer solchen Branche lohnt sich ein Maßanzug, den Sie auch im Internet bestellen können. Er sitzt garantiert perfekt und rückt Sie beim Bewerbungsgespräch ins rechte Licht. Da Sie in Ihrer täglichen Arbeit einen Anzug tragen werden, lohnt sich die Investition auch langfristig.
  • Bei einer Bewerbung als Koch sollten Sie nicht in Anzug und Krawatte zum Vorstellungsgespräch erscheinen, sondern eine gepflegte Hose und ein ordentliches Hemd wählen. Vermitteln Sie durch Ihre Kleidung im Vorstellungsgespräch, dass Ihnen der Termin wichtig ist.
  • Als Mediengestalter dürfen Sie ein wenig Kreativität zeigen. Wählen Sie elegante Kleidung, zum Beispiel einen Anzug ohne Krawatte. Vermeiden Sie einen konservativen Eindruck und zeigen Sie, dass Sie innovative, spritzige Ideen haben – etwa durch ungewöhnliche Farben oder trendige Schnitte.

Die richtige Farbe ist die, die Ihnen am besten steht

Auch die Farbe der Kleidung beim Vorstellungsgespräch hängt von Branche und Beruf ab und richtet sich danach, ob Sie eher seriös, modisch oder kreativ wirken möchten.

Wählen Sie immer die Farbe, die Ihnen am besten steht. Pastellige Töne lassen Sie blass erscheinen? Dann seien Sie mutig und greifen Sie zu einer kräftigen Farbe. Das wirkt nicht unseriös und ist sicherlich besser, als wenn Sie durch Ihre Kleidung beim Vorstellungsgespräch einen kränklichen Eindruck hinterlassen.

Eine witzige Idee ist es, in der Unternehmensfarbe aufzutreten. Damit signalisieren Sie Ihr Interesse an der Firma und zeigen, dass Sie sich mit der Identität des Unternehmens auseinandergesetzt haben. Übertreiben Sie aber nicht: Erscheinen Sie nicht im grünen Anzug, nur weil das die Farbe der Firma ist. Wie wäre es mit einer grünen Krawatte?

Entscheidend ist Ihr Gesamtauftritt

Egal, in welcher Branche Sie sich bewerben – diese Grundregeln gelten immer:

  • Achten Sie darauf, dass Ihre Schuhe geputzt und Ihre Kleidung fürs Vorstellungsgespräch sauber und gebügelt sind.
  • Vermeiden Sie tiefe Ausschnitte. Röcke sollten mindestens das Knie bedecken.
  • Unterstreichen Sie Ihre Kleidung im Vorstellungsgespräch mit einem gepflegten Gesamteindruck: Erscheinen Sie frisch geduscht, mit gewaschenen Haaren und gepflegten Händen.
  • Verzichten Sie auf übertriebene Schminke, eine aufwendige Frisur und zu viel Parfüm. Missfällt Ihrem Gegenüber Ihr Duft, haben Sie schon einen Minuspunkt gesammelt, bevor es losgeht.

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