„Spüren Rückenwind aus China“

Daimler: Stuttgarter Autokonzern will Präsenz in China ausbauen

Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, nimmt an der Bilanz-Pressekonferenz der Daimler AG teil und gestikuliert
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Obwohl das Bündnis der Daimler AG mit China umstritten ist - will Konzern-Chef Källenius die Strategie weiter ausbauen.

Für Daimler ist China mit Abstand der stärkste Absatzmarkt. Die Schwaben wollen die Präsenz im Reich der Mitte deutlich ausbauen, sagte Konzern-Chef Ola Källenius.

Stuttgart - Das Bündnis zwischen dem Stuttgarter Autobauer Daimler und dem chinesischen Investor Geely ist umstritten. Der Autokonzern verlagerte nahezu die gesamte Verbrennerproduktion nach China und will die Präsenz in Zukunft noch weiter ausbauen. Laut Daimler-Chef Ola Källenius bedeutet das jedoch keine Abhängigkeit vom Reich der Mitte. Der starke Absatzaufschwung auf dem chinesischen Markt komme auch den deutschen Standorten des Herstellers zu Gute. Erst kürzlich hatte der japanische Autobauer seinen Anteil an Daimler und damit rund 16 Millionen Aktien zum Verkauf angeboten. Daimler konzentriert sich dagegen mehr auf China und sieht die Beherrschung der Zelltechnologie als neue Kernkompetenz an. Wie BW24* berichtet, will Daimler-CEO Källenius die umstrittene China-Strategie ausbauen.

Die Daimler AG stellte vor wenigen Wochen die vollelektrische Luxuslimousine EQS vor (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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