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Steigende Inzidenzzahlen: Diese Corona-Regeln gelten jetzt bei Obi, Hornbach, Hagebau, Toom und Co.

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Von: Markus Hofstetter

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Der Inzidenzwert in Bayern steigt immer weiter. Dies hat auch Folgen für den Einkauf in Baumärkten. Einlassbeschränkungen können zu Warteschlangen führen.

München - Das Coronavirus* greift in Deutschland immer weiter um sich. Das Robert Koch-Institut meldet für den 24. August 2021 eine 7-Tage-Inzidenz von 58,0. Bayern liegt noch darunter, die 7-Tage-Inzidenz lag im Freistaat am Montag (23. August) bei 41,1. Allerdings haben viele bayerische Kreise und Städte, darunter auch München, den Corona-Grenzwert von 50 bereits gerissen. 

Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung für Verbraucher, die Besorgungen in Baumärkten* von Obi, Hagebau, Toom, Hornbach oder Bauhaus machen wollen? Noch gilt der Schwellenwert von 50 bei der 7-Tage-Inzidenz*. Wird in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen diese Marke überschritten, werden dort ab dem übernächsten darauf folgenden Tag die Corona-Regeln für den Einzelhandel verschärft.

Corona-Regeln bei Obi, Toom, Hornbach und Bauhaus: Filialen müssen Kundenzahl beschränken

Der Ladenbetreiber muss zunächst durch geeignete Maßnahmen gewährleisten, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden eingehalten werden kann. Wird der Schwellenwert von 50 überschritten, müssen abhängig von Filialgröße weitere Maßnahmen ergriffen werden.

Folgende Beispiele verdeutlichen die Regel. Ist ein Geschäft 600 Quadratmeter groß, dürfen sich maximal 60 Kunden gleichzeitig darin aufhalten. Verfügt das Geschäft über eine Fläche von 1000 Quadratmetern, dürfen höchstens 90 Kunden eingelassen werden (80 für die ersten 800 Quadratmeter, 10 für die darüber hinaus gehenden 200 Quadratmeter). Die Regel gilt für alle Betriebe des Groß- und Einzelhandels sowie Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe mit Kundenverkehr.

Corona-Regeln bei Obi, Toom, Hornbach und Bauhaus: Vor Filialen könnten sich Schlangen bilden

Die durchschnittliche Größe eines Baumarktes in Deutschland liegt aktuell bei rund 7500 Quadratmetern. Das bedeutet, dass etwa 415 Kunden eingelassen werden dürfen. Damit könnte es bei steigenden Inzidenzzahlen und großem Andrang, vor allem an Wochenenden, vor den Filialen von Obi, Toom oder Bauhaus zu Warteschlangen kommen.

Corona-Regeln bei Obi, Toom, Hornbach und Bauhaus: Unterschiedliche Regeln

Je nach Bundesland gibt es jedoch andere Regeln. In Niedersachsen gelten Zugangsbeschränkungen wie in Bayern schon ab einem Inzidenzwert von 35. Ab einer Inzidenz von über 50 werden die Regeln für den Einzelhandel weiter verschärft. So muss im Einzelhandel wieder ein negativer Corona-Test vorgelegt werden. Ausgenommen sind Geschäfte mit einer Verkaufsfläche unter 200 Quadratmetern und solche, die zur notwendigen Grundversorgung gehören wie Supermärkte und Discounter. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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