130 Kinobesucher trotzen dem Regen

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Allwetterschirme, eigens aufgestellt, boten vor dem Regen Schutz. Wer einen eigenen Schirm dabei hatte, verfolgte den Film unterm Regenschirm-Dach auf den Stühlen.

Schalksmühle - Bei kühlem, regnerischem Wetter „frühstückten“ die Schalksmühler am Freitag beim letzten Sommer-Open-Air-Kinoabend des Jahres pointenreich mit Monsieur Henri und seiner schrecklich netten Familie.

Zwar legte der Regen pünktlich um 18 Uhr – wie vorhergesagt – eine Pause ein, jedoch war diese nicht von langer Dauer. Mitten im Film, der wegen des Wetters ohne Pause über die Bühne ging, kehrte der Regen zurück. 

Mit Schirmen und Regenjacken hatten die meisten der knapp 130 Besucher, die sich von der ungemütlichen Witterung nicht abschrecken ließen, wohlweislich für den Fall der Fälle vorgesorgt und fanden sich unter Schirmdächern auf dem Rathausplatz zusammen. 

Viele verfolgten die französische Filmkomödie „Frühstück bei Monsieur Henri“ mit Claude Brasseur als mürrischem Monsieur Henri und Noémie Schmidt als chronisch abgebrannter Studentin Constance in den Hauptrollen zudem von Stehtischen unter großen, eigens aufgestellten Allwetterschirmen aus. Selbst der vorgezogene Filmstart konnte ein Nasswerden nicht verhindern. Bis ins kleinste Detail war alles liebevoll vorbereitet.

Vereine und Einrichtungen betreiben viel Aufwand

Federführend waren Anja Wolf, Fachbereichsleiterin Bürgerdienste der Gemeindeverwaltung Schalksmühle, und Linda Weiland (Sachgebiet Kinder, Jugend und Kultur) für die Regionale-Veranstaltung verantwortlich. Gewohnt viel Aufwand betrieben die heimischen Vereine und Einrichtungen, um Kinobesucher mit einem abwechslungseichen Speisen- und Getränkeangebot zu versorgen. Der Kleingartenverein Rotthausen verwöhnte mit Reibeplätzchen. 

Das Jugendzentrum steuerte Popcorn und Slush-Eis bei. Cocktails mit und ohne Alkohol, die den Sommer zumindest im Glas einfingen, mixte „Rent a Cocktail“ mit geübten Händen. Frisch vom Metzger kam die Wildschweinbratwurst, mit der der Hegering Schalksmühle das Speisenangebot bereicherte. Im Bierwagen sorgte die Tischtennis-Abteilung des Schalksmühler Turnvereins dafür, dass die Gläser nicht leer wurden. 

Der grantige Monsieur Henri und die chaotische Studentin

Trotz Regen konnten die Besucher über den grantigen Monsieur Henri, dem keiner etwas recht machen konnte, und die chaotische Studentin lachen. Unter der Bedingung, seinen Sohn Paul zu verführen, um die ungeliebte Schwiegertochter loszuwerden, durfte die Studentin mietfrei bei dem Rentner wohnen. Das heillose Chaos, das sich aus dieser Vereinbarung entwickelte, erlebten die Zuschauer auf der Leinwand des „Filmriss Projektkinos“ mit.

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