Feuertreppe fast fertig

+
Mit einem Autokran wurden die letzten schweren Teile der neuen Feuertreppe platziert. Sie entsteht am Rathaus neben der Einfahrt zur Tiefgarage des Gebäudes.

Schalksmühle - Der zweite Rettungsweg aus dem dritten Obergeschoss des Rathauses der Gemeinde wird derzeit realisiert. Die zuständige Firma ist seit einigen Tagen mit dem Anbau der Fluchtreppe beschäftigt, die auf einer kleinen Fläche neben der Einfahrt zur Tiefgarage des Gebäudes entsteht.

Mit einem großen Autokran transportierten die Arbeiter am Dienstag die letzten großen Teile für die oberen Geschosse der Treppe. Bereits im Oktober 2017 haben die Vorarbeiten für die außen liegende Fluchttreppe begonnen. Unter anderem wurde damals ein Fundament gesetzt. 

Nun ist die Treppe fast vollständig: Einzelne Böden müssen noch angebracht werden. Die Treppe wird unten durch eine Tür versperrt, die nur im Notfall von innen zu öffnen ist. 

Das erklärte Ralf Bechtel, Leiter des Fachebereichs Technisches Bauamt der Gemeinde. „Sie soll das Treppenhaus ja nicht ersetzen“, erklärt er. Grobe Arbeiten sind abgeschlossen Die groben Arbeiten schlossen die Arbeiter der zuständigen Firma am Dienstag ab. Der große Autokran konnte wieder abrücken und wird für die restlichen Maßnahmen nicht mehr benötigt. 

Im Vorfeld – in den vergangenen Tagen – wurden die zwei unteren Geschosse der Feuertreppe platziert. Dazu waren nur kleinere Kräne nötig. Für den Einsatz des Autokrans wurde die Tiefgarage des Rathauses am Dienstag vorübergehend gesperrt. 

Die Feuertreppe ist aus brandschutztechnischen Gründen erforderlich. Denn bisher fehlte ein zweiter Rettungsweg für bestimmte Teile des Gebäudes. Beschlossen wurde die Umsetzung im Oktober 2017 von den politischen Gremien der Volmegemeinde. Langer Weg bis zum Beschluss 

Bis zu dem Beschluss war es ein längerer Weg: Bereits im Dezember 2014 fand eine Brandschau im Rathaus statt – mit dem Ergebnis, dass Menschen in einer Notsituation aus Teilen des dritten Obergeschosses nicht gerettet werden könnten. Gesucht wurde anschließend nach einer Lösung im zuständigen Ausschuss. Man einigte sich auf einen Kompromissvorschlag. 

Das Gutachten wurde erneut vom Märkischen Kreis geprüft. Sollte es keine Alternative geben, werde das außen liegende Treppenhaus gebaut, hieß es damals. Und das passiert nun. Die Kosten für die Feuertreppe liegen bei etwa 200 000 Euro. Veranschlagt wurden diese Mittel bereits im Haushalt 2017. In den kommenden Tagen sind die großen Brandschutzmängel des Rathauses beseitigt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare