Golden House in Kuhlenhagen

Bordell-Streit wieder vor Gericht - Chefin will bleiben

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SCHALKSMÜHLE - Der zweite Akt vor dem Hagener Landgericht beginnt: Am 14. Februar beschäftigen sich die Richter erneut mit dem Schalksmühler Bordell-Streit. Auf Anfrage des "Boten" erteilte das Landgericht diese Auskunft.

Die Sitzung findet öffentlich statt. „Ich will weiter in dem Haus bleiben. Ich fühle mich hier wohl, daher werde ich kämpfen“, sagte die Chefin des Bordells Golden House, Mariana Simion.

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Bordell in Kuhlenhagen soll jetzt doch ausziehen

Bereits im Sommer 2013 hatten die Immobilienbesitzer des Golden House Räumungsklage gegen Mariana Simion sowie zwei andere Bewohner des Hauses eingereicht. Am 28. August 2013 fand der erste Gerichtstermin in Hagen statt. „Beide Parteien beantragen, das Verfahren für außergerichtliche Vergleichsverhandlungen ruhen zu lassen“, stellte Richter Wolfgang Rathsack damals bereits nach einer halben Stunde fest. Er zeigte sich hoffnungsvoll, dass diese Gespräche auf einen Kaufvertrag hinauslaufen können. Die Verhandlungen endeten allerdings ohne ein Ergebnis.

Mariana Simion sagte damals, dass sie dem Immobilienbesitzer zwei Kauf- und ein Mietangebot unterbreitet hätte. Allerdings hätte Besitzer Manfred Berker keines akzeptiert. Berker stellte dies damals im Gespräch anders dar: „Frau Simion will nicht kaufen, sie will nur mieten. Das wollen wir nicht.“ Aus diesem Grund habe er eine Frist zum Auszug gesetzt. Diese verstrich, daher kam die Räumungsklage.

Inzwischen kursieren Gerüchte, in Schalksmühle und Umgebung, dass das Bordell geschlossen sei. Simion: „Der Betrieb in Kuhlenhagen geht normal weiter.“ Derzeit arbeiten fünf Frauen, zwei Männer und ein Transvestit in dem Erotikclub. - sc

Die Verhandlung findet am Freitag, 14. Februar, ab 10.15 Uhr im Saal 351 des Landgerichts Hagen statt.

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