Wettbewerb

Sponsoring-Aktion: Projekte für Schüler und Flüchtlinge

+
Die Sportgruppe für Flüchtlinge wird von Anfang an gut angenommen.

Schalksmühle - Schüler und Flüchtlinge – das sind die Personengruppen, die bei zwei Projekten aus Schalksmühle in den Fokus rücken. Zwei Institutionen machen bei einer Sponsoring-Aktion von Mark-E mit und wollen so eine Finanzierung ihrer Ideen erreichen.

Die Senioren der Awo sammeln Spenden, um Kindern in Schalksmühle Bildung zu ermöglichen. Das Netzwerk Flüchtlingshilfe macht sich für die Anschaffung von Sportgeräten stark. Mit diesen zwei Vorhaben nehmen die Schalksmühler Institutionen an der Sponsoring-Initiative von Mark-E teilt. 

Seit Montag können Kunden des Unternehmens für ihr Lieblingsprojekt im Internet abstimmen. Das ist noch bis zum 31. Mai möglich. 

Kein Schüler der Schalksmühler Awo-Einrichtungen – die Offene Ganztagsbetreuung an der Grundschule Spormecke und der Primusschule – soll ohne Bildung sein. Das ist das Ziel des Awo-Ortsvereins Schalksmühle. Warum gibt es Schulprojekte, bei denen die Eltern zuzahlen müssen? Diese Frage stellen sich die Awo-Mitglieder. Ein Englischprojekt müsse zum Beispiel mit knapp 100 Euro bezuschusst werden, teilt die Awo Schalksmühle mit. 

"Kein Kind soll ausgegrenzt werden"

„Kinder aus bedürftigen Familien können sich das nicht leisten. Darum wollen wir hier einspringen. Kein Kind soll ausgegrenzt werden, weil es aus finanziellen Gründen nicht an kostenpflichtigen Schulveranstaltungen teilnehmen kann. Dafür machen wir uns stark“, präsentieren die Mitglieder ihr Projekt. Sie verkaufen selbstgefertigte Handarbeiten, die von sechs Senioren gestrickt, genäht oder gehäkelt werden, und sammeln Spenden. 

Die Awo Schalksmühle steht im ständigen Kontakt zur offenen Ganztagsgrundschule Spormecke und zur Kita Mittendrin, beides Awo-Einrichtungen, um unter anderem Eltern zu unterstützen, die sich eine Klassenfahrt nicht leisten können. Auch die Primusschule wird dabei nicht aus den Augen gelassen. „Unsere Stärke ist unser soziales Engagement“, sagen die Awo-Mitglieder.

Integrationsarbeit über den Sport

Eine andere Gruppe Menschen nimmt die Flüchltingshilfe mit ihrem Projekt in den Blick: „Gemeinsamer Sport bringt Menschen aller Nationalitäten und Altersklassen zusammen und unterstützt die Integration von Menschen, die neu in Deutschland sind. Wir bieten Sport für Männer, Frauen und Kinder an. Damit jeder auf seine sportlichen Kosten kommt, möchten wir Sportgeräte anschaffen“, präsentieren die Ehrenamtlichen ihr Vorhaben. Ziel ist die „nachhaltige Integrationsarbeit über den Sport“. 

Die Kinder der Awo-Kita Mittendrin werden bereits unterstützt – jetzt sind die Schüler der beiden Schulen dran.

„Der Hauptgrund für unseren Gedanken ist das Thema Integration. Wir hören aber auch immer wieder, dass die Gemeinschaft mit uns und untereinander gut ist für das Vergessen, dessen was viele erlebt haben“, sagen die Mitglieder. „Mittlerweile hören wir auch immer mehr, dass wir durch den Sport etwas geben wie Heimat und Familie. Es kommt viel zurück.“ 

Den Menschen zu akzeptieren, egal, wo er herkommt, und aufzuzeigen, wie wir Deutschen mit Mann und Frau leben – das sieht das Netzwerk Flüchtlingshilfe in Schalksmühle als seine Stärke an. 

Im Internet unter www.sponsoring.mark-e.de können Mark-E-Kunden ab sofort auf der Plattform der Aktion abstimmen. Projekte aus Hagen und dem Märkischen Kreis stehen zur Auswahl – darunter auch die beiden Ideen aus Schalksmühle. Bis zum 31. Mai um 12 Uhr können Interessierte ihre Stimme abgeben. Die 25 Plätze mit den meisten Stimmen bekommen einen Preis: 1500 Euro gibt es für die ersten fünf Plätze, 1000 Euro bekommen die Plätze 6 bis 15, bis Platz 25 gibt es 750 Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare