250 zusätzliche Parkplätze an der Glör

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Auf dem neuen Waldparkplatz an der Glörtalsperre bleiben zum Teil Bäume stehen. 250 neue Parkplätze sollen den Suchverkehr und Rückstaus künftig reduzieren.

Schalksmühle - Die Parkplatzsuche an der Glörtalsperre dürfte sich in diesem Jahr deutlich einfacher gestalten: Seit Montag ist ein Bauunternehmen im Auftrag der Freizeitgesellschaft Glörtalsperre damit beschäftigt, auf einer ein Hektar großen Fläche einen Waldparkplatz zu errichten. 250 zusätzliche Parkplätze entstehen oberhalb des bereits vorhandenen Platzes.

Von Alisa Kannapin

Die Holzfällarbeiten auf der Fläche erfolgten bereits im Februar, nun beginnen die eigentlichen Schotter- und Asphaltarbeiten. Auf der Zufahrtsstraße organisiert eine Bedarfsampel den Transportverkehr zur Baustelle. Der bereits vorhandene Parkplatz und das Restaurant Haus Glörtal sind aber nach wie vor erreichbar.

Der Bau des neuen Parkplatzes hat eine Vorlaufzeit von rund sieben Jahren, wie Hans-Ulrich Wehmann, Geschäftsführer der Freizeitgesellschaft Glörtalsperre, erklärt: „Die Finanzierung gestaltete sich zunächst problematisch und die rechtlichen Rahmenbedingungen mussten gewährleistet sein.“ Da es sich um einen Waldparkplatz handelt, werde der Platz auch landschaftsgerecht gestaltet. Das bedeutet im Detail, dass vereinzelt Bäume stehen bleiben, das Oberflächenwasser versickern kann und nur die Flächen asphaltiert werden, die notwendig sind.

Der neue Parkplatz gilt als Ausweichfläche, die nur in der Saison benötigt wird. „Der Suchverkehr war bisher durch die Enge sehr schwierig, so dass sich Rückstaus gebildet haben. Das soll nun entzerrt und reduziert werden. Außerdem steigt so die Aufenthaltsqualität“, sagt Wehmann. Die Freizeitgesellschaft kostet der Neubau rund 300 000 Euro. Mitte Juni soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein.

Demnächst steht auch eine Regeluntersuchung der Staumauer der Talsperre an. Wehmann geht davon aus, dass die Gesellschaft im kommenden Jahr Investitionskosten in Höhe von 80 000 Euro stemmen muss, um die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten. Ein neuer Zulaufrechen müsse angeschafft, sowie Reinigungs- und Entgrünungsarbeiten durchgeführt werden.

In diesem Jahr steigen die Parkplatzgebühren leicht an. „Das ist die erste Erhöhung seit rund sieben Jahren und die Gebühren dienen nicht dem Gewinn, sondern damit der Betrieb gut vonstatten geht“, sagt Wehmann. Eine Stunde kostet ab der neuen Saison 1 Euro, zwei Stunden kosten 2 Euro, vier Stunden 3,50 Euro und eine Tageskarte kostet 6 Euro.

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