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Zusätzliche Mittel für den Bau neuer Salzsilos 

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Von: Sarah Reichelt

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Bauhof, Winter, Schalksmühle
Die Gemeinde Schalksmühle will die Lagermöglichkeiten für Streusalz ausweiten.  © Hauke-Christian Dittrich

Die Gemeinde Schalksmühle möchte zwei Salzsilos errichten. Diesen Plan gibt es schon etwas länger. Doch nun stehen entsprechenden Arbeiten bevor. Die Ausschreibung ist erfolgt. Die Gemeinde rechnet allerdings mit höheren Kosten. Das geht aus einer Vorlage für den Hauptausschuss und Rat hervor.

Heedfeld/Schalksmühle – Für die Errichtung der beiden neuen Salzsilos muss die Stichstraße Langenstück im Gewerbegebiet in Heedfeld ausgebaut werden. Außerdem muss der Platz hergestellt werden. Diese Arbeiten seien „erforderlich, um die geplanten Streusalzsilos für den Winterdienst zu errichten“, heißt es in der entsprechenden Vorlage. Für den Ausbau der Straßen stehen demnach ausreichend Mittel zur Verfügung. 230 000 Euro für die Hochbaumaßnahmen für zwei Salzsilos wurden im Haushalt 2021 der Gemeinde festgelegt. Für die Platzherstellung werden nun zusätzliche Mittel benötigt.

Die Gemeinde rechnet mit rund 170 000 Euro. Darin ist eine „Sicherheit für Nachträge und Preissteigerungen“ in Höhe von zehn Prozent einkalkuliert. Grund dafür sind die höheren Preise im Baugewerbe durch die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg. Um die Bereitstellung der zusätzlich benötigten Mittel geht es dann in den nächsten Sitzungen von Hauptausschuss und Rat, die am 19. und 26. September stattfinden. Die Verwaltung empfiehlt den Gremiumsmitgliedern die Bereitstellung der Mittel, die als Dringlichkeitsentscheidung auf der Tagesordnung steht. Zurück zu den Salzsilos: Die Errichtung der beiden Silos im Gewerbegebiet war ursprünglich schon im Jahr 2020 geplant.

Da ein angemietetes Silo auf dem Gelände des Raiffeisen-Markts in Lüdenscheid-Dönne seit dem Winter 2018/19 nicht mehr zur Verfügung steht, möchte die Gemeinde die Lagermöglichkeiten für Streusalz ausweiten. Bereits im Jahr 2018 gab der Gemeinderat grünes Licht für weitere Lagermöglichkeiten. Damals ging es nur um ein Silo. Doch aufgrund der Höhe dieses Silos und der damit einhergehenden Beeinträchtigung des Landschaftsbildes einigte man sich dann doch für zwei Silos mit einer geringeren Höhe. Das erste einzelne Silo wäre mehr als 20 Meter hoch gewesen. Die beiden alternativen Solos haben eine Höhe von mehr als 12,5 Meter. Da ursprünglich eine Maximalhöhe von 12,2 Meter festgelegt war, stimmte der Rat in der Vergangenheit für eine Befreiung von den Festsetzungen im Bebauungsplan für das Areal am Langenstück. Das Fassungsvermögen der beiden Silos soll bei jeweils rund 90 Tonnen liegen. Doch bevor die beiden Lagermöglichkeiten aufgebaut werden können, müssen zunächst der Ausbau der Straße und die Platzherstellung erfolgen. Im Vergabeausschuss, der am 26. Juli in nicht-öffentlicher Sitzung tagte, ging es unter anderem um die Vergabe der nötigen Maßnahmen. Die entsprechende Vorlage für diesen Ausschuss sah eine Vergabe unter dem Vorbehalt der zusätzlichen Mittelbereitstellung durch die Gemeinde vor.

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