„UWG Aktuell“: Viele Bürger bei erstem Treffen

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Am Donnerstagabend lud die UWG zum ersten Bürgergespräch in diesem Jahr ein. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Die Vertreter der UWG sowie zahlreiche interessierte Bürger trafen sich am Donnerstag zum ersten Bürgergespräch „UWG Aktuell“ in diesem Jahr. Unter anderem befassten sich der Vorsitzende Bernd Müller sowie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ortwin Schmidt mit den Sorgen und Nöten der Bürger.

Einleitend meldete sich ein Anwohner aus Everinghausen zu Wort, der die Schulwegprobleme jener Schüler des Stadtteils zur Sprache brachte, die die Realschulen und Gymnasien in den umliegenden Städten und Gemeinden besuchen müssen: „Alle Kinder und Jugendlichen, die auf der Everinghauser Seite der Landstraße wohnen, müssen diese an einer sehr unübersichtlichen und schmalen Stelle überqueren, um zur Bushaltestelle im Gewerbegebiet zu gelangen.“

Nachdem er sein Anliegen bei der Gemeinde vorgetragen habe, sei er zunächst mit der Begründung abgewiesen worden, dass derjenige, der in einem Außenbezirk wohne, einkalkulieren müsse, seine Kinder selbst zur Schule zu fahren. „Nach meiner schriftlichen Beschwerde wurde jedoch von der Polizei Lüdenscheid eine Begutachtung vorgenommen, die zu dem Ergebnis kam, dass meine Einwände berechtigt sind“, erklärt der dreifache Vater. Die Zuständigkeit liege jedoch bei der Gemeinde – sein anschließendes Gespräch beim Bürgermeister habe bis zur Stunde noch keine konkreten Maßnahmen folgen lassen. Darüber hinaus regte der Anwohner an, dass von Seiten der MVG eine frühere Buslinie für die Schüler, die in die umliegenden Gemeinden müssen, eingesetzt wird. „Der Bus um etwa 7.25 Uhr fährt eindeutig zu spät ab.“

Ortwin Schmidt schlug vor, die Problematik, die im Schulausschuss bereits diskutiert wurde, dort noch einmal aufzugreifen.

Besorgt reagierte der Schalksmühler Hans Hohmeister auf Berichte, dass die UWG die Schließung des Schwimmbades im Schulkomplex des Pädagogischen Zentrums Löh anstrebe. Derartige Berichte dementierte Bernd Müller entschieden: „Die UWG strebt ausdrücklich nicht die Schließung des Schwimmbades an.“

Das Streitthema „Bordellbetrieb in Kuhlenhagen“ kam auf Anregung von Hans Hohmeister ebenfalls kurz zur Sprache. Bernd Müller betonte in diesem Zusammenhang, dass Bürgermeister Jörg Schönenberg im Vorfeld alles versucht habe, den Bordellbetrieb zu unterbinden, jedoch im späteren Verlauf gezwungen war, den korrekt gestellten Antrag der Betreiberin auf Zimmervermietung zu genehmigen. Viele, so Müller, seien ja nicht generell gegen den Bordell-Betrieb, sondern ausschließlich gegen den Standort direkt neben einem stark frequentierten Sportplatz. Daneben stehe zudem die „Erkenntnis von Fachleuten“, dass im Bereich eines Bordells die Gefahr von Sicherheitsproblemen steige und die Gemeinde Schalksmühle bedauerlicherweise über keine eigene Polizei verfüge. J bot

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