Kindern Freude schenken

Wunschbaumaktion der Tafel Halver-Schalksmühle

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700 Euro spendete der Awo-Ortsverein am Mittwoch der Tafel für die Wunschbaumaktion: „Bufdi“ Christopher Böckenkamp (von links), Astrid Lehmann, Erika Ostmeyer, Uwe Giese und Klaudia Gogolin.

Schalksmühle - Die Schalksmühler Tafel, zu der auch die Halveraner Tafel gehört, möchte Kindern von Familien, die regelmäßig die Ausgabestellen besuchen, auch in diesem Jahr eine Weihnachtsfreude bereiten und bittet daher um Unterstützung für ihre Wunschbaumaktion.

In dieser Woche begannen Erika Ostmeyer (Vorsitzende der Schalksmühler Tafel) und Astrid Lehmann (Ansprechpartnerin für die Halveraner Tafel) damit, die Wunschzettel an die Kinder während der Lebensmittelausgaben zu verteilen.

Bis 25. Oktober läuft in Schalksmühle, bis 27. Oktober in Halver, die Rückgabefrist. Aussuchen dürfen sich die Kinder ein Geschenk bis maximal 30 Euro. Kinder und Jugendliche im Alter von null bis 16 Jahren sind angesprochen, ihre Wünsche zu formulieren. 

Weihnachtsfeier in der Jahnturnhalle 

Auf anonymen Listen, die lediglich Alter und Geschlecht benennen, werden die Wünsche anschließend festgehalten. Wer möchte, kann sich von diesen Listen einen Wunsch aussuchen und diesen einem der Kinder erfüllen. Wo genau die Listen ausliegen, wird noch bekanntgegeben. 

258 Kinder konnte die Tafel im vergangenen Jahr auf diese Weise bei ihrer Weihnachtsfeier, die auch in diesem Jahr wieder Höhepunkt im Vereinsleben sein soll, beschenken. Wie im Vorjahr feiert die Tafel in der Jahnturnhalle. Termin ist Freitag, 15. Dezember. 

Awo spendet 700 Euro

Mit einer Spende in Höhe von 700 Euro legte der Ortsverein Schalksmühle der Arbeiterwohlfahrt (Awo), der durch seinen Vorsitzenden Uwe Giese und Klaudia Gogolin vertreten war, am Mittwoch an der Ausgabestelle an der Hälverstraße bereits den Grundstock zum Erfüllen einiger Wünsche. Dankbar nahmen Erika Ostmeyer und Astrid Lehmann die Spende, mit der die Awo die Arbeit der Tafel unterstützen möchte, entgegen. 

Anderweitig drücken die Tafel allerdings erhebliche Sorgen. Wie Astrid Lehmann berichtete, ist der blaue Ford Transit, mit dem die Tafel Bedürftige bei Bedarf abholt oder ihnen Lebensmittel nach Hause bringt, aufgrund eines Motorschadens nicht mehr einsatzfähig. „Der Wagen ist elf Jahre alt und eine Reparatur nicht mehr wirtschaftlich.“ 

Der Wagen fehle an allen Enden und Ecken. „Es muss kein neuer Wagen sein, aber in der Größe müssten wir schon einen haben.“ Auf Hilfe ist die Tafel also dringend angewiesen. „Die beiden anderen Wagen fahren morgens die Touren“, sagt Lehmann. Wer weiterhelfen kann, einen Wagen zur Verfügung stellen oder ein günstiges Angebot machen kann, wird gebeten, sich zu melden. 

Unterstützung für „Bufdis“ gesucht 

Auf der Suche ist die Tafel darüber hinaus nach Paten für ihre drei „Bufdis“, die Bundesfreiwilligendienst bei der Tafel in Schalksmühle und Halver leisten. 60 Euro sind für jeden an Verwaltungsgebühren im Monat an den Bundesverband zu entrichten. Bei drei „Bufdis“ kommen also monatlich 180 Euro zusammen. 

„Wir suchen Paten, die die 60 Euro übernehmen.“ Mit 1200 bis 1300 Euro, die monatlich an sonstigen Kosten anfallen (Strom, Versicherungen für die Ehrenamtlichen, Fahrzeuge) sei die Belastung ohnehin sehr hoch.

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