Glörpark – Jetzt sind die Bürger gefragt

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Was soll mit dem Glörpark in Dahlerbrück passieren? Auf Einladung der Gemeinde und des Leader-Managements können am kommenden Donnerstag Bürger im Feuerwehrgerätehaus In der Lieth Ideen einbringen.

Dahlerbrück - Ideen sind gefragt – Zum ersten Workshop für Bürger zur Gestaltung des Glörparks laden die Verantwortlichen der Gemeinde Schalksmühle und des Leader-Managements für kommenden Donnerstag, 5. Juli, in das Feuerwehrgerätehaus Dahlerbrück (In der Lieth) ein.

Interessierte und engagierte Bürger können dort in der Zeit von 17.30 bis 19.30 Uhr Vorschläge erarbeiten, was mit dem Areal an der Glörstraße passieren soll. Im Rahmen des Leader-Förderprogramms planen die Gemeinden Kierspe und Schalksmühle innerhalb ihrer Grenzen die Gestaltung zweier Freiflächen, die als Verbindung zwischen den beiden Kommunen gelten sollen. Diese Gestaltung soll durch ein Planungsbüro entwickelt werden. 

Die Fläche in Schalksmühle soll vor allem Vereinen (Sportvereine, Freiwillige Feuerwehr) für gemeinsame Aktivitäten und Festveranstaltungen aber auch als Kinderspielplatz generationenübergreifend zur Verfügung stehen, so wünscht es sich die Gemeindeverwaltung. 

Auch hierbei habe der Bottom-Up-Ansatz (Bürgerintegration) große Wichtigkeit. „Entscheidend ist es, dass die Vereine und andere Institutionen bei der Planung an Bord sind. So könnten etwa die Löschgruppen der Feuerwehr dort Übungen durchführen“, sagt Ralf Bechtel, Leader-Verantwortlicher bei der Gemeinde. Vereine hätten, etwa durch das Aufstellen eines Mai-Baums, die Möglichkeit, sich dort zu präsentieren. Es könne anstelle auf dem Festplatz In der Lieth dort ein Dorftreffpunkt entstehen. 

Optimale Anbindung an ÖPNV 

So könnten auch gemeinsame Feste stattfinden. Die Lage sei optimal durch die Bus- und Bahnanbindung. „An der Bundesstraße 54 kommen viele Menschen vorbei. Das Gelände könnte so in den Blickpunkt rücken. Doch nur gemeinsam kann man so ein Projekt stemmen.“ Aus diesem Anlass lädt die Gemeinde ein, zusammen mit dem Planungsbüro Bimberg im Rahmen des ersten von zwei Workshops Ideen für die zukünftige Gestaltung des Glörparks zu entwickeln. „Erst einmal soll es bei dem Treffen um Ideen gehen. Erst später beim Bau ist es sinnvoll, wenn der Projektträger (Bürgerinitiative Dahlerbrück) zur Mitarbeit aufruft“, sagt der Verantwortliche. Das könne eine Identifikation mit dem Park schaffen. Dabei gehe es nicht um große Sachen, eher um kleine Dinge, wie die Gestaltung der Bänke oder verbindende Elemente, die sowohl in Kierspe als auch in Schalksmühle zu finden sind. „Dabei lasse ich mich überraschen. Das könnten auch Veranstaltung ähnlicher Art sein, die in beiden Kommunen stattfinden.“ 

Erste Ideen bereits 2016 

Bereits 2016 wurde eine erste Ideenliste erstellt. Dabei wurden unter anderem Spielgeräte, ein Veranstaltungsplatz oder ein Bücherschrank genannt. Diese Ideen sollen nun genauer ausgearbeitet werden. „Wir haben nur eine begrenzte Fläche zur Verfügung. Deshalb schließen sich manche Dinge von vornherein aus. Etwa ein Skatepark, der aus Emissionsgründen nicht realisierbar sein wird“, erklärt Ralf Bechtel. 

Die Ideen sollen auch in einem weiteren Workshop, der in Kierspe und auch in Schalksmühle stattfinden soll, weiter verfeinert werden. In der Realisierungsphase wird, so Ralf Bechtel, die Gemeinde nicht mehr hauptverantwortlich sein. Die Bürgerinitiative übernimmt dann das Ruder. So können dann auch bei der Förderung Eigenleistungen in Geldwerten geltend gemacht werden. Das versetzt Bürger in die Lage, Ideen möglicherweise direkt in die Tat umzusetzen

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