Wochenmarkt wird Ausschussthema

Der Rathausplatz in Schalksmühle.

Schalksmühle - Der – seit einigen Monaten nicht mehr stattfindende – Wochenmarkt auf dem Rathausplatz war am Montagnachmittag Thema im Rat.

Im Bemühen um eine Verbesserung der Situation kritisierte André Krause (CDU) noch einmal das Vorgehen der Verwaltung, dass die politischen Gremien bei der Erarbeitung von Vorschlägen bisher nicht beteiligt worden seien.

Bürgermeister Jörg Schönenberg sagte zu, das Thema zeitnah auf die Tagesordnung der zuständigen Fachausschüsse setzen zu lassen. „Dabei werden wir eine Vorlage erarbeiten, die schon einmal zwei Lösungsvorschläge beinhaltet. So wäre die Ausrichtung des Marktes durch eine externe Gilde, wie beispielsweise in Breckerfeld, möglich. Wir sollten aber auch darüber nachdenken, den Markt zu ganz anderen Zeiten stattfinden zu lassen als bisher“, sagte Schönenberg.

"Der Wochenmarkt ist weiterhin möglich"

Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter Planen und Bauen der Gemeinde, räumte in diesem Zusammenhang mit dem seit langer Zeit im Raum stehenden Missverständnis auf, der Rathausplatz sei seit seiner Neugestaltung durch eine geänderte Tonnagen-Beschränkung für schwere Lastwagen nicht mehr befahrbar und damit auch nicht geeignet als Standort des Wochenmarktes: „An der Beschränkung hat sich nichts geändert. Der Wochenmarkt ist auch weiterhin auf dem Rathausplatz möglich.“

Bürgermeister Schönenberg erklärte, mit der negativen Entwicklung des Marktes natürlich nicht zufrieden zu sein. „Aber die Auflösung des Angebotes hatte schon vor dem Umbau des Platzes begonnen, weil das Interesse der Händler aus den verschiedensten Gründen nicht mehr vorhanden war.“

Verwaltung kümmert sich im nächsten Monat

Anja Wolf, Fachbereichsleiterin Bürgerdienste der Gemeinde Schalksmühle, hatte auf Anfrage unserer Zeitung zum Wochenmarkt in der vergangenen Woche bereits erklärt, das Thema im nächsten Monat angehen zu wollen. Schon im Sommer hatte die Fachbereichsleiterin als alternative zum bisherigen Wochenmarkt Themenmärkte – wie zum Beispiel einen Käsemarkt oder einen mit regionalen Produkten – in unregelmäßigen Abständen ins Spiel gebracht.

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