„Wir probieren, es wieder aufzubauen“

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Nach dem Brand am Sonntag muss neben der Küche auch der Schankraum der Gaststätte „Zur Kuhle“ erneuert werden.

Schalksmühle -  Nach dem Brand in der Gaststätte „Zur Kuhle“ am Ostersonntag ist die Inhaberin Spiridoula Giontas mit ihrer Familie und Helfern nun mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. „Meine Mutter war die letzten Tage natürlich geschockt von den Erlebnissen. Aber sie ist eine toughe Frau“, sagt ihr Sohn Janni Giontas. Viele Menschen hätten bereits ihre Hilfe angeboten, worüber sich die Familie sehr freue.

Momentan warten Giontas auf den Sachverständigen ihrer Versicherung, der die Küche überprüft. „Danach soll das ganze Kücheninventar raus“, berichtet Janni Giontas. Auch im Thekenbereich müsse alles rausgerissen werden, da die Räume verraucht oder voller Ruß seien. Die Familie wolle aber trotzdem versuchen, den Betrieb der Gaststätte wieder ans Laufen zu bekommen. „Wir wollen probieren, es wieder aufzubauen. Wir haben uns da aber kein zeitliches Ziel gesetzt.“

Das Obergeschoss räumte die Familie bereits auf. „Dort ist jetzt alles möglichst dicht verschlossen, damit kein Rauch mehr nach oben dringt. Ich gehe davon aus, dass meine Mutter und mein Bruder Ende dieser Woche wieder oben einziehen können“, sagt Giontas. Auch der Mieter, der ebenfalls oben wohne und momentan noch im Krankenhaus sei, werde wieder einziehen.

Am Abend des Ostersonntags hatte in der Küche der „Kuhle“ eine Fritteuse Feuer gefangen. Nachdem er seine 69-jährige Mutter ins Freie gebracht hatte, versuchte Konstantin Giontas den Brand mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Letztlich war die Rauchentwicklung jedoch so stark, dass er die Feuerwehr alamierte. - aka

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