Schnee und Glätte im Gemeindegebiet - Lkw scheitern an der Klagebach

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An der Klagebach taten sich die LKW bergauf schwer.

Schalksmühle - Auch in der Berg- und Talgemeinde sorgte der anhaltende Schneefall am Mittwochmorgen für Beeinträchtigungen im Straßenverkehr – vor allem im Höhengebiet. Bereits gegen 6 Uhr gab es aus Heedfeld die ersten Meldungen, dass sich der Verkehr zwischen Lüdenscheid-Nord und Spormecke sowie bis ins Gewerbegebiet Ramsloh in beide Richtungen staute oder stockte.

Besonders schwer traf es die Lkw-Fahrer, die wegen der Sperrung der Heedfelder Straße (L 561) bei Rummenohl aus Hagen kommend die Umleitung über die Volmestraße (B 54) und die Straße Klagebach (K 36) zum Autobahnzubringer nehmen mussten. Ab der Ortslage Rolle ging bis in die Mittagszeit für den Schwerlastverkehr nichts mehr. Aufgrund der rutschigen Straßen schafften es die Gespanne nicht mehr bergauf. Zudem hatte sich auf der Strecke ein Lastwagen quergestellt. 

Auch für die Schulbusse nach Lüdenscheid bedeutete der Schnee zwischenzeitliche Zwangsstopps. So bewegte sich ab Stallhaus und Heedfeld der Linienverkehr zeitweise nicht mehr. Zu einen Verkehrsunfall aufgrund der Witterungsverhältnisse kam es zudem an der Klagebach zwischen Ortskern und Höhengebiet. 

Von der Westhöhe in Richtung Klagebach bis in der Ortskern fiel in der Nacht auf Mittwoch reichlich Schnee.

Kritische Stellen im Höhengebiet

Laut Polizei allerdings nur eine Bagatelle – ein Autofahrer hatte ein Verkehrsschild umgefahren. Gegen 11.10 Uhr wurde die Löschgruppe Dahlerbrück der Freiwilligen Feuerwehr zu einem umgestürzten Baum auf der Glörstraße gerufen. Auf Höhe des Glörparkplatzes war er durch die Schneelast umgestürzt, sodass er einen Teil der Fahrbahn blockierte. Beim Eintreffen hatte der Gemeindebauhof den Baum bereits entfernt. Auf dem Rückweg zum Gerätehaus lag noch ein Pkw an der Glörstraße im Graben. Die Polizei und der Abschleppdienst waren bereits vor Ort, sodass die Feuerwehr hier auch nicht tätig werden musste. 

Für die Kleinen bedeutete der Wintereinbruch vor allem Spaß.

Bereits in den frühen Morgenstunden waren die Mitarbeiter des Winterdienstes sowie die externen Kräfte im Volleinsatz. Ab 5.30 Uhr räumten sie zunächst die wichtigsten Verkehrsadern. Bis 13.30 Uhr waren auch die Nebenstraßen in den Ortslagen und öffentlichen Gehwege schneefrei. „Das Problem für uns war, dass es erst so spät angefangen hat zu schneien, sodass wir nicht vor dem Berufsverkehr die Hauptstraßen freimachen konnten“, sagte Christian Knaup, Leiter des Bauhofes. Deshalb habe es vor allem im Höhengebiet einige kritische Stellen gegeben, an denen wegen der Verkehrsstaus und des querstehenden Lkw auch die Einsatzkräfte nicht weiterkamen.

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