Winterdienst erneut im Dauereinsatz

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Spiegelglatt waren die Straßen am Wochenende.

Schalksmühle - Auch am Wochenende waren die Mitarbeiter der Gemeinde in Sachen Winterdienst wieder im Dauereinsatz. Bereits Freitagabend rückte eine Kolonne aus, um vor der großen Glätte am Samstag Salz auf den Straßen und Gehwege aufzubringen. Ab vier Uhr am Samstagmorgen war der Baubetriebshof im Gemeindegebiet im Volleinsatz.

„Stellenweise war eine zweifache Bearbeitung nötig, da wegen der Kälte in den Böden die Oberflächen erneut zufroren“, sagt Peer Heinzer, Organisator des Winterdienstes. Vor allem im Bereich der Bushaltestellen und auf gepflasterten Gehwegen musste wegen der gefrierenden Nässe nachbearbeitet werden. In der Mittagszeit seien am Samstag aber alle Gehwege wieder frei gewesen – die Asphaltstraßen sogar früher, sagt Heinzer. Insgesamt waren mit Unterstützung von Fremdfirmen am Wochenende rund 25 Personen im Einsatz. Zwischen 30 und 40 Tonnen Salz streuten die Mitarbeiter des Winterdienstes dabei in der Gemeinde.

Keine ernsthaften Zwischenfälle

Zu ernsthaften Zwischenfälle sei es in den vergangenen Tagen auf den Straßen nicht gekommen, so der Winterdienst-Verantwortliche. Heinzer: „Bisher sind uns keine Unfallschäden gemeldet worden. Auch an unseren Fahrzeugen sind bisher keine Ausfälle zu verzeichnen.“ Gerade das Feedback seiner Mitarbeiter stimmt den Sachgebietsleiter positiv: „Uns wurde gemeldet, dass viele am Wochenende auf den Straßen sehr vorsichtig untergwegs waren. Die Bürger haben sich zudem scheinbar auf das Wetter eingestellt und das Auto stehengelassen. Das geringe Verkehrsaufkommen hat uns die Arbeit erleichtert.“

Zahlreiche Überstunden

Seit dem Wintereinbruch vor zwei Wochen und dem Blitzeis am Wochenende sammelten sich beim Baubetriebshof zahlreiche Überstunden an. „Ab Freitag 12 Uhr endet bei uns die normale Arbeitszeit. Alles, was dann an Einsätzen aufkommt, geht über den üblichen Dienst hinaus“, erklärt Heinzer, der seine Mitarbeiter in der zurückliegenden Kälteperiode beinahe täglich ab vier Uhr morgens im Einsatz hatte. In den Abendstunden seien die Kolonnen nur noch bei Bedarf ausgerückt.

Nur eine kurze Verschnaufpause

Eine Verschnaufpause und damit wieder Zeit für „normale“ Aufgaben wie Grünschnitt gibt es für die Mitarbeiter in Sachen Winterdienst jedoch nur in den nächsten Tagen. Heinzer: „Zum Ende der Woche soll es wieder Nachttemperaturen um den Gefrierpunkt geben. Dann ist wieder mit Straßenglätte zu rechnen.“

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