Winterdienst: Salzverbrauch um etwa 80 Tonnen gesunken

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Die abgelaufene „dunkle Jahreszeit“ meinte es mit den Salzvorräten der Gemeinde Schalksmühle diesmal besser als noch der Winter 2014/2015, in dem 350 Tonnen verbraucht wurden. Im Winter 2015/2016 waren es hingegen lediglich 270 Tonnen.

Schalksmühle - Mit Ablauf des Monats März ging am Donnerstag die Rufbereitschaft für den Räumdienst in der Gemeinde Schalksmühle zu Ende – der passende Zeitpunkt also, um eine Winter-Bilanz zu ziehen.

„In der Saison 2015/2016 wurden circa 270 Tonnen Salz verbraucht“, teilte Peer Heinzer, verantwortlich für den Winterdienst in der Volmekommune, auf Anfrage unserer Zeitung mit. Zum Vergleich: Im Winter 2014/2015 seien es noch rund 350 Tonnen Salz gewesen, so der Organisationsleiter weiter. Dass es diesmal also etwa 80 Tonnen weniger waren, passt auch zu seiner Gesamteinschätzung der abgelaufenen „dunklen Jahreszeit“.

„Diesen Winter würde ich tendenziell als einen milden Standardwinter bezeichnen“, lautet Heinzers Fazit. „Wir hatten sowohl Schneefall als auch Reifglätte sowie überfrierenden Regen und vereinzelt Glatteis“, fasst er zusammen.

Weiter bilanziert Heinzer: „In der Saison 2015/2016 kam es zu 23 Volleinsätzen.“ Volleinsatz bedeute, „dass alle Mitarbeiter des Bauhofes und alle beauftragten Fremdunternehmen ausgerückt sind“, erläutert er. Rücke hingegen nur ein Teil der Mitarbeiter oder der Fremdunternehmen aus – „beispielsweise wenn es nur in bestimmten Bereichen der Gemeinde Schalksmühle Reifglätte gab“ – dann spreche man von sogenannten „bedarfsorientierten Teileinsätzen“. Rund 40 habe es in dieser Saison gegeben, so Heinzer.

Zudem zeigte sich der Organisationsleiter mit der neuen Winterdienst-Regelung zufrieden. „Die hat sich als praktikabel erwiesen und soll beibehalten werden.“

Die Gemeinde Schalksmühle hatte den Winterdienst bekanntlich im Vorfeld des Winters auf einen Zwei-Schichten-Betrieb umgestellt. Anlass waren rechtliche Bestimmungen zur maximalen Arbeitszeit. Um den gesetzlichen Regelungen gerecht zu werden, stellte der Bauhof damals den Winterdienst um. So arbeitet der Frühdienst seitdem in der Regel von 4 bis 16 Uhr, der Spätdienst von 7 bis 20 Uhr. Die Zeiten hängen aber auch von der individuellen Wetterlage ab. Beispiel: Sind für einen Tag keine Schneefälle tagsüber angekündigt, stattdessen aber für den Abend, dann fangen alle Mitarbeiter später an, um abends entsprechend länger arbeiten zu können.

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