„Winter in Schalksmühle“

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Hans Spenner, der stellvertretende Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins, bestückte gestern die Vitrinen im Foyer des Rathauses mit den Fotos zum Thema „Winter in Schalksmühle“. J

SCHALKSMÜHLE ▪ Eine Schirmmütze lugt hervor, schwarz. Davor ein Wall, weiß. Schnee. Mit Schaufeln bahnen sich junge Männer einen Weg. Es ist ein Bild aus einer Zeit, als Muskelkraft der einzige Weg für schneefreie Straßen war. Unter dem Motto „Winter in Schalksmühle“ stellt der Heimat- und Geschichtsverein ab Donnerstag Fotos im Rathaus aus.

„Wenn schon zurzeit kein echter Schnee liegt, zeigen wir wenigstens einige schöne Winterbilder von Schalksmühler Ortschaften“, erklärte Hans Spenner. Der stellvertretende Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins baute Mittwoch die Ausstellung auf. Doch bis die Ausstellung stand, musste die Archivgruppe des Vereins die Fotobestände durchforsten.

Rund 4000 Aufnahmen sind in den Vereinsräumen an der Hälverstraße archiviert. Aus den Jahren von 1920 bis Ende des 20. Jahrhunderts suchten sie Bilder heraus.

Zu sehen sind unter anderem Aufnahmen des Fotografen Max Kettling von der Evangelischen Kirche Hülscheid und der Erlöserkirche von circa 1920, Bilder der Schneekatastrophe von 1936 in Rotthausen, Bilder von Niederwippekühl 1920, das Glör-Restaurant in tiefsten Schnee 1940. Ein weiteres Foto von 1950 zeigt einen Dampfzug, der Schalksmühle in Richtung Hagen verlässt. „Wir wollten einige der schönsten Impressionen. Alle Bilder zeigen, wie schön Schalksmühle auch im Winter ist“, sagte Spenner.

Die kleine, aber feine Ausstellung ist für zwei bis drei Monate zu den regulären Öffnungszeiten des Rathaus zu sehen. ▪ mc

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