Wiesn-Atmosphäre am Volmestrand

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Bayrische Party mit sauerländischem Bier: Den lokalen Bezug ließ sich die II. Kompanie der Hülscheider Schützen bei der Organisation des Oktoberfestes nicht nehmen.

Schalksmühle -  Den Münchnern machten die Hülscheider Schützen am Donnerstag bei einem zünftigen Oktoberfest im blau-weiß geschmückten Anglerheim im Strücken Konkurrenz. Ausrichter der Traditionsveranstaltung war die II. Kompanie.

Von Monika Salzmann

Erstmalig war das neu errichtete Vereinsheim in Strücken Schauplatz des Festes. Im Beisein des Königspaars Jörg und Petra Bremicker sowie Jungschützenkönig Jan Bremicker samt Hofstaat feierten die Hülscheider mit Vereinskameraden und Freunden ein ausgelassenes Fest.

Zu Tanz und Musik, Geselligkeit und Gemütlichkeit, herzhaftem Essen und „Sauerländer“ Bier hieß Daniel Krause, Führer der II. Kompanie, rund 80 Gäste willkommen. Zu denen, die er namentlich willkommen hieß, gehörte Peter Schrick, der 1974 – vor 40 Jahren – die Kompanieführung übernahm.

Für das Fest hatten die Schützen den Schützenrock standesgemäß gegen bayrische Tracht getauscht. Fesche Dirndl und Lederhosen, karierte Hemden und festes Schuhwerk, hier und da sogar ein alpenländischer Hut bestimmten das Bild. Manch einer hatte bei der Ankunft ein bajuwarisches „Grüß Gott miteinander“ als freundlichen Gruß auf den Lippen.

Schmecken ließen sich die Schützen und ihre Gäste beim Fest herzhafte bayrische Spezialitäten wie Leberkäse, Weißwurst und Brezeln. An mit blau-weißen Servietten und Tischbändern geschmückten Tischen und Stehtischen fand jeder zum Verweilen ein gemütliches Plätzchen. Wimpel, Fahnen und Fähnchen gaben dem Fest einen echt bayrischen Anstrich. „Wir haben mittlerweile einen kleinen Fundus“, erklärte Daniel Krause lachend, der sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis der „Männerdeko“ – in Eigenregie von den Herren bewerkstelligt – war.

Einmal mehr legte DJ Wolfgang, diesmal mit dem Beinamen „Ex-King“ geschmückt, der ausgelassen feiernden Festversammlung flotte Musik zum Tanzen und Mitsingen auf. Für das, was ankam und gefiel, hatte er ein untrügliches Gespür. Mal kam zünftige bayrische Musik auf den Plattenteller, mal brachten bekannte Schlager in Stimmung. Querbeet ging’s durch die Sparten.

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