Klassentreffen der Dahlerbrücker Volksschule: „Wer bist du denn gleich?“

Rund 50 Ehemalige der Volksschule Dahlerbrück aus den Entlassjahrgängen von 1948 bis 1952 schwelgten gemeinsam in Erinnerungen.

SCHALKSMÜHLE ▪ „Der Zahn der Zeit drückt uns allen Jahresringe auf“, schmunzelt Jolanta Schnettler, „manche sind kaum wieder zu erkennen.“ Schnettler, geborene Werkshagen, hatte das Klassentreffen der Volksschule Dahlerbrück zusammen mit Dr. Herbert Tepper organisiert.

Am Sonntag trafen sich deswegen rund 50 Ehemalige der Entlassjahrgänge von 1948 bis 1952 im Restaurant Domario in Schalksmühle. Einzig der Jahrgang von 1949 fehlte, der wegen den damaligen Kriegswirren entfiel.

Vor 56 Jahren kamen die Ehemaligen zum ersten Mal im Haus „Rafflenbeul“ in Dahlerbrück zusammen. Nach dem letzten Treffen vor zwei Jahren hatten sich die Schüler von damals wieder viel zu erzählen. Sie blickten auf ihr gemeinsames Leben und Lernen zurück und gedachten ihrer inzwischen verstorbenen Schulkameraden und Lehrer. Auch Fotos von früheren Klassentreffen sorgten für Erheiterung.

Heute sind diese Ehemaligen die alte Generation. Sie sind einen langen Weg gegangen. Schnettler weiß: „Die Mehrheit von uns hat die allgemeine Volksschulbildung. Einige haben den Realschulabschluss oder Abschlüsse an der Abend- und an Weiterbildungsschulen.“ Damit konnten die Ex-Schüler die verschiedensten Berufe ausüben: von ungelernten Kräften bis zu Ingenieuren und Doktoren war fast alles dabei.

„Nicht nur unsere Berufe sind vielfältig, auch die Auswahl unserer Lebensstandorte“, erklärte Schnettler. So habe sie immer noch mit einem Schulkameraden in Kanada Kontakt und aus der Nähe von Heidelberg sei der am weitesten Gereiste zum Treffen gekommen.

Und Schnettler ist sich sicher: „Die Begeisterung und der Blick nach vorne ist diesen Ehemaligen auch heute geblieben. Sie sehen der Zukunft interessiert entgegen.“ ▪ mtf

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