Baustelle bleibt auch nach Glörpark-Fertigstellung

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Im Zuge des Abrisses der Volme-Brücke in Dahlerbrück soll unterhalb des bestehenden Bauwerks eine temporäre Fußgängerbrücke installiert werden.

Dahlerbrück - Geht es nach der Planung der Verantwortlichen, wird die Umgestaltung des Glörparks in diesem Jahr abgeschlossen. Ein kleiner Teil des Areals wird dann allerdings weiterhin Baustelle bleiben. Grund dafür ist der geplante Abriss der Volme-Brücke.

Jetzt fand ein Gespräch der Gemeindeverwaltung mit Vertretern des Märkischen Kreises als Baulastträger, von Straßen.NRW als mit der Abrissmaßnahme beauftragter Landesbetrieb, der Bürgerinitiative Dahlerbrück als Projektträger und dem Regionalmanagement statt. 

Dabei mussten die zeitlichen Abläufe des durch Leader geförderten Projektes und dem Abriss harmonisiert werden. So wurde festgelegt, dass es für die Zeit der Bauarbeiten eine temporäre Fußgängerbrücke unterhalb des jetzigen Bauwerks geben wird. 

Diese wird in dem betroffenen Teil innerhalb des gepflasterten Bereichs des Parks ankommen. Sie soll etwa fünf Meter entlang des unterren Randes verlaufen. „Man muss die Möglichkeit geben, zu dieser Brücke zu kommen“, sagt Ralf Bechtel, Leiter des Technischen Bauamtes, der als Vertreter der Gemeinde und als dessen Leaderbeauftragter bei dem Treffen anwesend war. 

Nicht nur für Passanten, auch für Baumaschinen und Arbeiter sowie als Baugrube soll das Stück des Parks als Bewegungsfläche dienen. Des Weiteren sieht die Planung, die mit allen entscheidenden Stellen wie der Bezirksregierung Arnsberg bereits abgestimmt ist, vor, dass es trotz dieser Einschränkung einen sauberen Zugang zum Park geben soll. Erst wenn Straßen.NRW mit dem Ersatzneubau fertig ist, wird das Areal vollständig gestaltet sein. 

Für die Gemeinde oder die Bürgerinitiative entstünden aber keine weiteren Kosten, erklärt Ralf Bechtel. Teil der Absprache sei es nämlich, dass der Baulastträger für die Fertigstellung sorgen wird. Auch für ihn sollen möglichst keine zusätzlichen Kosten anfallen, da man die noch fehlenden Baumaterialien wie Pflastersteine oder die drei Sitzbänke bereits in diesem Jahr durch Leadermittel erwerben und beim Bauhof lagern möchte. 

„Wir haben mit dieser nachhaltigen Lösung ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt. Es werden keine öffentlichen Gelder durch einen unnötigen Abriss frisch verbauter Materialien verschwendet. Zudem ist es wichtig, dass die Bürger den Glörpark nutzen können.“

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