„Weniger eine Ehre – mehr eine Herausforderung“

Das neue Presbyterium von links: Pfarrer Torsten Beckmann, Manuela Koch, Michael Knörr, Renate Jünger, Klaus Friedrichs, Rahel Kafka, Jürgen Narbutt, Maren Nelius, Volker Kölsche, Christiane Peetz, Pfarrer Dirk Pollmann und Martin Eilbrecht. ▪ Fotos Jonuleit

SCHALKSMÜHLE ▪ „Dieses Amt ist inzwischen weniger eine Ehre – als mehr eine Herausforderung“, stellte Pfarrer Dirk Pollmann in seiner Predigt am Sonntag bei der Einführung und der Verabschiedung der Presbyter fest.

Gemeinsam mit seinem Kollegen Torsten Beckmann gestaltete er in der evangelischen Erlöserkirche den feierlichen Gottesdienst zur Einberufung des Presbyteriums in eine neue Amtsperiode.

Zu den bekannten neun Presbytern wurde Rahel Kafka neu mit der entsprechenden Zeremonie in das Amt berufen. „So haben wir das erste Mal fünf Frauen und fünf Männer im Leitungsgremium der Gemeinde“, stellte Beckmann fest. Gemeinsam gestalteten sie die feierliche Verabschiedung von Robert Zapp, der seit 2004 das Presbyteramt ausgeführt hat. Zapp schrieb die Protokolle in den Sitzungen und wurde für seine besonnene Art geschätzt.

Seine Kompetenzen brachte er unter anderem im Bauausschuss, sowie in der Optimierung der Mikrofonanlagen in den Kirchen ein. Er betreut, wie bisher, die Gemeindehomepage weiter, die er regelmäßig aktualisiert. Beckmann gratulierte ihm auch zu seinem Geburtstag. Mit Zapp verabschiedet wurde Jürgen Hellmich, Presbyter seit 1996 und Finanz- und Kirchmeister seit 2004. Im Zuge geringer werdender Einnahmen legte er in seiner Amtszeit Wert auf sorgfältiges Haushalten mit den anvertrauten Geldern und Gebäuden. Er war bekannt für seine zuverlässige, kompetente Unterstützung. Zahlen und Instandhaltung der Gebäude waren jedoch nicht sein Hauptanliegen, sondern das Menschen in der Gemeinde mit dem Evangelium in Berührung kommen.

Der frühere, langjährige Vorsitzende des CVJM Schalksmühle wirkte in den vergangenen Jahren ebenfalls in den Jugendausschüssen der Gemeinde und des Kirchenkreises mit. Zahlreiche Jugend-Freizeiten hat er begleitet, zuletzt als Küchenchef mit seiner Frau Hanni bei der letzten Fahrt. Er wirkte als Abgeordneter der Gemeinde bei den Kreissynoden mit. Maßgeblich war auch seine Beteiligung bei der Entwicklung des Gemeindebriefes als verantwortlicher Redakteur. Mit seinem Organisationstalent brachte er sich auf vielfältige Weise in der Gemeinde, die im Dezember vergangenen Jahres 3365 Gemeindeglieder zählte, ein. Er ergriff selbst das Wort, wünschte seinen Amtskollegen, dass sie ihre Meinungen im Sinne der Gemeinde zusammenbringen und dankte seiner Frau Hanni für die jahrelange Unterstützung. Pollmann segnete die scheidenden Presbyter und unterstrich seinen Dank mit Blumen, einer Urkunde der Kreissynode und einem Gutschein.

Im Anschluss an den Gottesdienst, der vom Posaunenchor der Gemeinde mit gestaltet wurde, gratulierten die Gemeindemitglieder den Presbytern mit zahlreichen Glückwünschen, bevor sich alle zum gemeinsamen Mittagessen im Gemeindezentrum versammelten. J jori

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