Wenig Kundschaft beim Kreativmarkt

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Melanie Wüst (links) und Jill Pfeifer boten beim Kreativmarkt Patchwork-Kissen und Decken an. Die Geschäftspartnerinnen hatten sich von der Veranstaltung mehr erhofft.

Schalksmühle - Ob Schmuck, Postkarten oder ganze Gemälde – wer selbstgemachte Produkte mag, konnte am Sonntag beim Kreativmarkt in der Schalksmühler Ortsmitte fündig werden. Doch während sich die Sportler beim zeitgleich stattfindenden Lisettkenlauf auch von recht starken Regenschauern unbeeindruckt zeigten, sorgte das wechselhafte Wetter an den Marktständen für nur wenig Kundschaft.

Melanie Wüst und Jill Pfeifer, die gemeinsam Kissen, Decken oder auch Kuschel-Eulen im Patchwork-Design anfertigen, hatten sich vom Schalksmühler Markt mehr erhofft. „Im Vorfeld ist zu wenig Werbung gemacht worden“, nannte Jill Pfeifer neben dem Wetter einen weiteren Grund für die geringe Anzahl an Kunden. Auch die Aufteilung der Stände sei verbesserungswürdig. „Zwischen den einzelnen Händlern sind zum Teil große Lücken, ein kompakterer Aufbau wäre schöner gewesen.“

So sah es auch Hans-Ulrich Haase aus Hagen, der mit seiner Frau Sabine Landwehr Kunsthandwerk wie Blumen und Kränze aus Filz oder ganze Deko-Tabletts verkaufte: „Die Stände sind hier zu weit auseinander gezogen und die Laufkundschaft fehlt einfach.“

Zum ersten Mal auf einem Markt vertreten war Anne Langkitsch aus Lüdenscheid, die Produkte für Kinder, Geschenkartikel wie Lavendelsäckchen oder Armbänder anbot. „Ich bin ganz zufrieden“, lautete ihr Fazit. Enttäuscht war hingegen Gabriele Tatay, die an ihrer mobilen Werkstatt Kerzenziehen für Kinder anbieten wollte: „Dazu fehlt mir aber der Strom und im Vorfeld ist mir nicht mitgeteilt worden, dass ich hier keine Stromversorgung habe.“

Frisches vom Feld verkaufte Sebastian Wolf von der ökologischen Erzeugergemeinschaft Ebbegarten aus dem Raum Herscheid. Doch das Gemüse gab es nicht nur roh: Wolf bot den Besuchern auch eine Gemüsepfanne zum Probieren an.

Wer sich vor den Regenschauern ins Trockene retten wollte, hatte nicht nur die Möglichkeit, bei den Einzelhändlern bis 18 Uhr einzukaufen, sondern konnte auch in der Tischlerei Uffelmann ein Stück Kuchen essen. Dort verkaufte die Betreiberin des Schinderhannes, Marion Stamm, Crêpes, Waffeln und verschiedene Kuchensorten.

Von Alisa Kannapin

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