Nicht an Spaziergänger gedacht

Wenig Hoffnung auf Wegebau im Schutzgebiet

Zwischen Dahlhausen und Stallhaus hält ein Fußweg die Politik auf Trab.
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Zwischen Dahlhausen und Stallhaus hält ein Fußweg die Politik auf Trab (Symbolfoto).

Der Weg, der offiziell gar keiner ist. Der beschäftigt die Politik in Schalksmühle.

Schalksmühle – Eigentlich wäre es ein schöner Fußweg, findet nicht nur FDP-Ratsherr Dietmar Daßler. Zwischen Stallhaus und der Ortslage Dahlhausen hat sich mit dem Bau der Kanaltrasse zur Entwässerung des Neubaugebiets wie von selbst eine fußläufige Verbindung aufgetan.

Das Problem dabei: An Spaziergänger hat das Tiefbauunternehmen bei der Verfüllung des Grabens nicht wirklich gedacht, wie Daßler erst vor Ort und in der vergangenen Woche im Bauausschuss feststellte. Schotter mit 45-er Körnung sei mit normalem Schuhwerk kaum zu begehen, monierte er in Richtung Verwaltung mit der Bitte, für Abhilfe zu sorgen.

So einfach ist das nicht

Doch ganz so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheint, ist es wohl nicht, machten Bürgermeister Jörg Schönenberg und Ralf Bechtel, Leiter des Fachbereichs Bauen und Wohnen deutlich. Denn der Weg, der eigentlich offiziell gar keiner ist, liegt im Landschaftsschutzgebiet. Ihn baulich herzurichten sei vor diesem Hintergrund nicht ohne Weiteres möglich. Ganz aus dem Hinterkopf ist die Anregung jedoch nicht. Man werde intern noch besprechen, was dort möglich und zulässig sein könnte, hieß es. f

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