Schalksmühle

Breitband Anwohner können Anschlüsse beantragen

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Nach dem 3. Call: Derzeit läuft die Ausbauplanung in Sachen Breitband in Schalksmühle

Schalksmühle – Ein weiterer Schritt in Richtung schnelleres Internet in der Gemeinde Schalksmühle kann nun gemacht werden. Nachdem beim sogenannten 3. Call des Förderverfahrens für Privathaushalte die Verhandlungen abgeschlossen wurden, läuft derzeit die Ausbauplanung.

Der Ausbau soll an mehreren Stellen im Märkischen Kreis parallel durchgeführt werden. Wann Schalksmühle an der Reihe ist, steht noch nicht fest. Ende 2022 soll die Maßnahme aber komplett abgeschlossen sein. Im Folgenden werden einige Fragen zum Thema beantwortet: 

Was können die Schalksmühler jetzt tun? 

Für die Anwohner in dem geförderten Ausbaugebiet – in Schalksmühle und im gesamten Kreigebiet – besteht nun die Möglichkeit, einen Glasfaseranschluss mit 1000 Megabit pro Sekunde für ihr Haus zu beantragen. Hierfür gilt: . Der Antragsteller muss auch Eigentümer des Hauses sein, da auf dem Grundstück und im Gebäude Leitungen verlegt werden. 

Der Anschluss ist für Privatleute während der Ausbauphase kostenlos. 

Wer sich später für einen Anschluss entscheidet, der muss mit Kosten von bis zu 800 Euro rechnen. 

Mit dem Anschluss an das Glasfasernetz entsteht für den Antragsteller keine Verpflichtung, einen Tarif zu buchen. 

Nach rund zehn Arbeitstagen erhält der Antragsteller eine Auftragsbestätigung von der Telekom. 

Wie viele Haushalte umfasst das Förderprogramm? 

Der Märkische Kreis hat für insgesamt rund 44 650 Haushalte den endgültigen Bescheid erhalten. Dies bedeutet, dass in den kommenden Jahren in einem der deutschlandweit größten Breitband-Förderprojekte Glasfaser-Anschlüsse ins Gebäude gefördert werden. Bezeichnet wird das als „FTTH („Fiber to the Home“). 

Wer finanziert die Förderung? 

Finanziert wird der Anschluss für das schnellere Internet aus Bundes- und Landesmitteln sowie einem kommunalen Eigenanteil. Der Bund steuert dabei rund 30,2 Millionen Euro bei, das Land Nordrhein-Westfalen ist mir rund 28,1 Millionen Euro dabei und die Kommunen im Märkischen Kreis finanzieren rund 2,15 Millionen Euro. Das entspricht einem Betrag von 60,45 Millionen Euro für dieses Förderverfahren, der in den Breitbandausbau fließt. 

Wer ist für die Anschlüsse verantwortlich?

 In einer europaweiten Ausschreibung haben sich zwei Unternehmen durchgesetzt: Die Telemark (Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH) hat den Zuschlag für den Ausbau in Iserlohn und Menden erhalten, die Telekom Deutschland GmbH wird den Ausbau in allen anderen Städten und Gemeinden des Märkischen Kreises durchführen – und somit auch in Schalksmühle. 

Weitere Infos

Weitere Informationen, etwa zu den geförderten Ausbaugebieten im Märkischen Kreis, und alle wichtigen Anträge zu Glasfaseranschluss gibt im Internet auf der Homepage des Märkischen Kreises unter folgender Adresse: https://www.maerkischer-kreis.de/breitband.php. Dort gibt es auch Infos zu den sogenannten weißen Flecken, Förderbescheiden und vielem mehr zu dem Thema Breitbandausbau.

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