Forderung nach weiteren Maßnahmen für "außerordentlich gefährliche" Verkehrssituation 

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Für den Bereich am Abzweig Stallhaus/Waldesruh fordert Ratsherr Harry Haböck ein No-Trucks-Schild. Generell hat er bei der Verwaltung beantragt, die Verkehrssituation am Flaßkamp zu verbessern

Schalksmühle - Anwohner hätten die Verkehrssituation am Flaßkamp schon mehrfach gegenüber der Verwaltung und der Politik angesprochen. Ein paar Dinge zur Verbesserung vor Ort seien bereits umgesetzt worden, meint Ratsherr Harry Haböck (UWG), der nun aber zum wiederholten Male einen Antrag stellt, in dem er weitere Maßnahmen fordert.

Durch die baulichen Arbeiten der Gemeinde – Gehweg im Bereich der engen Kurve vor Dahlhausen und Setzen der Begrenzungspfähle zwischen Dahlhauser Kopf und Dahlhausen – sind ja im oberen Bereich des Flaßkamps leichte Verbesserungen eingetreten“, meint Harry Haböck. „Nun möchte ich aber beantragen, die Gefahrensituationen für die Anwohner weiter zu entschärfen.“ 

Politiker wünscht sich mehrere Punkte 

Folgende Punkte soll die Gemeindeverwaltung umsetzen, wünscht sich der Politiker:  

  • Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 Kilometern pro Stunde zwischen Dahlhauser Kopf und Dahlhausen durch Aufstellen entsprechender Verkehrszeichen und Markierungen auf der Fahrbahn. Hier sind zur Zeit 100 km/h erlaubt 
  •  Deutlich verbesserte frühzeitige Beschilderung und Kontrolle des Lkw-Verbotes am Flaßkamp  
  • Unterbindung der Durchfahrt durch große landwirtschaftliche Fahrzeuge mit mannshohen Vorder- und Hinterrädern durch geeignete Maßnahmen.  

„Täglich befahren diese die schmale Straße Flaßkamp, gefährden andere Autofahrer und Fußgänger und beschädigen außerdem dabei die Bordsteine und den Gehweg erheblich. Auch ist es schon zu Unfällen mit Sachschäden gekommen“, weiß Haböck.

„Außerordentlich gefährliche“ Lage

Die topografische Lage der Straße sei „außerordentlich gefährlich“. „An der Straße befinden sich etwa 35 Ein- und Ausfahrten, Einmündungen und Zuwegungen.

Teilweise führen Treppenabgänge direkt auf die Fahrbahn. Ebenfalls befinden sich ein Kinderspielplatz und ein Bolzplatz direkt an der Straße.

Der Flaßkamp hat im unteren Bereich ein Gefälle von 14 Prozent und ist so schmal, dass ein Begegnungsverkehr mit großen Lkw und den genannten landwirtschaftlichen Fahrzeugen nicht möglich ist.“

Die Fahrer würden ständig auf den Gehweg ausweichen.
Der UWG-Politiker weiter: „Nach der Fertigstellung des Kunstrasenplatzes in Kuhlenhagen und der Erschließung des geplanten Neubaugebietes auf Stallhaus hat der Verkehr zugenommen und wird noch erheblich zunehmen, vor allem der Lkw-Verkehr von und nach Stallhaus.“

Bevor es zu weiteren Schadensereignissen komme, müssen hier Maßnahmen getroffen werden. Das Problem sei der Gemeindeverwaltung ja seit Jahren hinreichend bekannt.

No-Trucks-Schilder von Nöten

Weiter wird gefordert, mehrere grell-gelbe Schilder mit „Stop – No Trucks“ aufzustellen. Diese hätten in Werdohl an der L 655 in Höhe des dortigen Forsthauses und auch in Meinerzhagen an der Bergstraße schon den nötigen Erfolg gebracht. Auch bei der Sperrung der Heedfelder Straße aufgrund der Baumaßnahmen in Richtung Rummenohl hätten diese große Wirkung gezeigt.
Harry Haböck bittet die Verwaltung darum, die jetzige Beschilderung zu überprüfen. Die sei völlig unzureichend. „Die Verkehrszeichen sollten spätestens an der Kreuzung Stallhaus/Waldesruh aufgestellt werden, aber besser auch schon im Bereich des Gewerbegebietes am Ramsloh.“

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