„Situation hat sich nicht gebessert“

Weiter Geruchsbelästigung in Heedfeld

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Der Märkische Kreis hat das Unternehmen EOT als Quelle der Gerüche ausgemacht.

Heedfeld - „Die Situation hat sich nicht wirklich gebessert, der Gestank ist teilweise immer noch fast unerträglich!“ Anwohner aus Heedfeld beschweren sich weiterhin über Gerüche, die aus dem interkommunalen Gewerbegebiet Heedfeld-Süd zu ihnen herüberwehen, wenn der Wind ungünstig steht.

Nachdem unsere Zeitung Ende Mai erstmals darüber berichtete, hatte der Märkische Kreis als zuständige Behörde für den Umweltschutz die Eibach Oberflächentechnik GmbH (EOT), die ihren Sitz im Gewerbegebiet Heedfeld-Süd an der Golsberger Straße 3 hat, als Verursacher ausgemacht und dem Oberflächenveredler eine Frist bis September gesetzt, die Geruchsquelle zu beseitigen. 

„Die Beschwerden sind länger bekannt. Bei den Gerüchen handelt es sich um Ausdünstungen, weil im Bereich der technischen Anlagen mit Lösungsmitteln und anderen Chemikalien gearbeitet wird“, sagte Hendrik Klein, Pressesprecher des Märkischen Kreises, auf Anfrage unserer Redaktion. Ursächlich für die Ausdünstungen seien die Maschinen, aber auch der Transport der veredelten Produkte auf dem Gelände.

Nachfrist für EOT bis Ende November 

„Die Maschinen sind mittlerweile komplett gekapselt, so dass die Gerüche schon nachgelassen haben sollten“, sagte Klein. Zudem arbeite das Unternehmen derzeit daran, die Ausdünstungen auf den Transportwegen zu reduzieren, habe dafür vom Kreis eine Nachfrist bis Ende November gesetzt bekommen. 

„Aktuell entstehen also noch Gerüche, da haben die Bürger richtig aufgepasst“, sagte Klein. Ist auch die zweite Maßnahme abgeschlossen, werde der Märkische Kreis im Dezember einen Gutachter zu EOT schicken, der die Situation vor Ort kontrollieren und Messungen vornehmen werde.

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