Weihnachtsfeier des Bürgerbusvereins: Rolf Engelkamp als Fahrer verabschiedet

Schluss nach 11 288 Kilometern

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Rolf Engelkamp (Mitte) schied wegen Erreichens der Altersgrenze aus dem aktiven Fahrdienst aus. Er wurde von Harald Haböck (links) und Kassierer Georg Pütz verabschiedet.

Schalksmühle - In großer Runde veranstaltete der Bürgerbusverein Schalksmühle am Samstag im Haus „Zum Nöckel“ seine Weihnachtsfeier. „So viele Teilnehmer wie noch nie“ hieß Harald Haböck, Vorsitzender des Vereins, bei der Feier willkommen.

Bis auf eine Person, die aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen konnte, habe niemand abgesagt. Allen Fahrern und ihren Ehepartnern, ferner seinen Vorstandskollegen, den Sponsoren, der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) und der Gemeindeverwaltung – zuvorderst Fahrer und Bürgermeister Jörg Schönenberg – galt sein Dank.

In einer Flächengemeinde wie Schalksmühle sei Mobilität ein großes Thema, betonte Jörg Schönenberg in einer kurzen Ansprache vor den Vereinsmitgliedern. „Wenn es den Bürgerbus nicht gäbe, müsste man ihn erfinden.“ Ein Verein wie der Bürgerbusverein zeige, dass das Ehrenamt in der Gemeinde hoch gehalten werde und Menschen bereit seien, sich für andere einzusetzen.

„Neue Mitglieder immer erwünscht“

Dass der Verein schon so lange bestehe, zeige jedoch auch, dass der Bedarf da sei. „Neue Mitglieder sind immer erwünscht“, lud Schönenberg zum Mitmachen ein. Er selbst mache mit, weil er den Bürgerbus für wichtig halte. „Wir können stolz sein auf das, was wir in Schalksmühle haben. Es geht uns ja nicht schlecht. Es gibt Menschen, denen es viel schlechter geht.“

Mit Rolf Engelkamp verabschiedete der Verein bei der Weihnachtsfeier einen aktiven Fahrer. Wegen Erreichens der Altersgrenze zog sich Engelkamp aus dem Fahrdienst zurück. Erhalten bleibt er dem Verein jedoch als Vorstandsmitglied. Mit einer Ehrenurkunde und einer Uhr aus der Partnerstadt Ruhla bedankten sich Harald Haböck und Kassierer Georg Pütz bei dem verdienten Fahrer für fünfjähriges ehrenamtliches Engagement mit 136 Einsätzen und 11 288 gefahrenen Kilometern.

Musikalisch umrahmte Heinrich Pfalz (Gitarre) die Weihnachtsfeier. Beim Singen bekannter Weihnachtslieder kam eine fröhliche Stimmung auf. Passend zum Anlass servierte die Küche des Hauses den 46 Vereinsmitgliedern ein kalt-warmes Büfett.

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