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„Weg vom langweiligen Weiß“: Awo möchte moderner werden 

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Von: Monika Salzmann

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Uwe Giese und Isabella Bliewernitz, 1. und 2. Vorsitzende des Awo-Ortsvereins, möchten den Verein bekannter machen.
Uwe Giese und Isabella Bliewernitz, 1. und 2. Vorsitzende des Awo-Ortsvereins, möchten den Verein bekannter machen. © Jakob Salzmann

„Wir wollten vom langweiligen Weiß weg und ein bisschen moderner werden.“ Die Awo Schalksmühle hat in die Verschönerung ihrer Räumlichkeiten im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße investiert und frische Farbe auf schlichte weiße Wände gebracht. Anliegen ist es, den Saal für Schulungen nutzbar und sich bekannter zu machen.

Schalksmühle - Noch Anfang des Jahres konnte Uwe Giese, der das Amt des 1. Vorsitzenden seit 2016 bekleidet, nicht auf eine entsprechende Anfrage des Märkischen Kreises eingehen, weil es im Saal mangels Rollos keine Möglichkeit zur Verdunkelung gab. Dies soll sich jetzt ändern. Dass schon in der kommenden Woche im frisch renovierten Saal eine Awo-Unterbezirksdelegiertenkonferenz mit 51 Delegierten stattfindet, freut Uwe Giese. Der neu gestrichene und tapezierte Saal bietet für die Tagung ein ansprechendes, einladendes Ambiente.

Zu viert krempelten Uwe Giese, sein Neffe Timo Giese sowie Isabella Bliewernitz (2. Vorsitzende) und ihr Ehemann Dietmar die Ärmel hoch, um den Saal mit Bordürentapete und Farbe zu verschönern. Stickbilder von Isabella Bliewernitz in großen verschnörkelten Buchstaben, die gemeinsam den Namen Awo ergeben, zeigen an, wer den großen Gemeinschaftsraum im oberen Stockwerk des Feuerwehrgerätehauses schwerpunktmäßig für seine Veranstaltungen nutzt.

Weitere Stickbilder stammen aus einer Fenster-Ausstellung, die den Umbau der ehemaligen Kreuzkirche ins Kulturzentrum 8Giebel begleitete. Was jetzt noch fehlt, sind Rollos, um den Saal abdunkeln und Beamer einsetzen zu können. Gardinen, die dem Saal einen wohnlichen Charakter verleihen, hängen bereits.

Saal nun für Schulungen nutzbar

Zufrieden ist der Vorsitzende mit der Kooperation mit dem Stadtmarketing-Verein und der Primusschule beim Projekt „Fit im Internet“, in die die Awo jüngst eingestiegen ist. „Schüler der Primusschule bringen Älteren den Umgang mit Tablets und Smartphones bei“, erläutert der Vorsitzende. Seitens der Awo nehmen drei Mitglieder an den wöchentlichen Treffen – immer dienstags von 15 bis 16.30 Uhr – teil. Insgesamt machen zwölf Senioren mit – für Uwe Giese eine weitere Möglichkeit, den Ortsverein bekannter zu machen. Bis Mai läuft das Projekt. Schüler aus der 7. und 8. Jahrgangsstufe der Primusschule, die fit in Internet-Fragen sind, nehmen daran teil.

Bekannter soll zudem der erste winterliche Kreativmarkt mit diversen Ausstellern den Verein machen. Ansonsten läuft das Vereinswesen nach Corona eher verhalten an. Klein geworden ist in Pandemiezeiten der Handarbeitskreis, der aus diesem Grund diesmal nur beim Weihnachtsmarkt in Heedfeld und keinem weiteren Markt vertreten sein wird.

Auch das monatliche Frühstück unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“, das an fast jedem dritten Samstag im Monat in den Awo-Räumen im Feuerwehrgerätehaus stattfindet und auch Nichtmitgliedern offensteht, ist noch nicht wieder so gut besucht wie vor Corona. Entsprechend – und da Lebensmittel ohnehin deutlich teurer geworden sind – musste Uwe Giese den Preis für das Frühstücksbüfett auf 5 Euro anheben. Zuletzt hatte die Awo den Preis 2013 angepasst. Dass das Oktoberfest nach einem zuvor dürftig besuchten Tanztee wieder besser besucht war, macht dem Vorsitzenden Hoffnung.

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