Wassereinbruch im Bürgerbüro

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Die Tiefgarage unter dem Rathaus: Der Volmepegel stieg nicht hoch genug, um die Parkflächen zu fluten. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Das Wasser stand an der Oberkante Tiefgarage, sogar noch etwas höher als beim Sturm Kyrill, aber zum Glück reichte es trotzdem nicht, um die Parkflächen unter dem Rathaus zu fluten.

Die Verwaltung hatte dennoch aus Sicherheitsgründen die Tiefgarage bereits Samstagmittag räumen und sperren lassen. Winfried Schindler von Fachbereich öffentliche Ordnung sagte, dass alle Fahrzeugbesitzer bis auf einen erreicht werden konnten. Das betreffende Fahrzeug wurde aus der Tiefgarage abgeschleppt. Gestern mit Dienstbeginn im Rathaus wurde die Tiefgarage wieder geöffnet.

Ärger machten im Rathaus allerdings die starken Regenfälle. Das Bürgerbüro ist wegen eines Wasserschadens bis auf weiteres geschlossen. Die Dienststellen sind auf andere Räume im Rathaus ausgewichen. Im Rathaus wird noch nach der Ursache für den Wasserschaden gesucht. Auch in der Etage über dem Bürgerbüro gibt es Anzeichen für eindringendes Wasser. Schon seit Samstag arbeitet ein Trockengerät im Bürgerbüro. Die Feuerwehr hat ein 3000 Liter fassenden Auffangbecken bereitgestellt.

Anja Wolf vom Fachbereich Rat und Personal zeigte sich gestern erleichtert, dass der Dienstbetrieb ab heute wieder normal laufen kann. Die Mitarbeiter aus dem Bürgerbüro mussten mit ihren Computern umziehen: Melde- und Gewerbeangelegenheiten werden bis auf weiteres im Zimmer 20 (kleiner Sitzungssaal) bearbeitet. Die Rentenstelle ist in die zweite Etage, Zimmer 24, umgezogen. Ordnungsangelegenheiten werden im Zimmer 31 (zweite Etage) bearbeitet. Die Wohngeldstelle ist in ihrem Büro geblieben, aber nur über den Arge-Flur zu erreichen. Die Telefonzentrale, die Information und der Empfang sind in die Druckerei im Erdgeschoss umgesiedelt. Die Verwaltung stellt Wegweiser zu den Dienststellen auf.

Die Pegelstände der Volme, gemessen in Stephansohl, entwickelten sich am Wochenende sprunghaft. Der Warnwert von 110 Zentimetern wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag überschritten. Der Spitzenwert von knapp 200 Zentimetern wurde kurz vor 24 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag erreicht. Seitdem sinkt der Wasserstand der Volme wieder. Gestern um 18 Uhr war der Pegel bereits auf nur noch 80 Zentimeter gefallen.

Der Bauhof der Gemeinde hat bereits am Freitag vorausschauend alle Einlaufrechen an den Wasserläufen, die in die Volme münden, von Treibgut gereinigt. Material, das sich bis jetzt wieder in den Rechen verfangen hat, ist vom Wasser am Wochenende angetrieben worden. ▪ bomi

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