Volmetal: Erste gemeinsame Ausbildungsmesse

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Freuen sich auf die erste gemeinsame Ausbildungsmesse der „Oben an der Volme“-Kommunen (von links oben): Olaf Panne (Stadtmarketing Halver), Bernd-Martin Leonidas (Stadtmarketing Meinerzhagen), Kai Hellmann (Stadt Halver), Anja Wolf und Nektarios Stefanidis (Gemeinde Schalksmühle), Svenja Kelm (Stadtmarketing Kierspe) und Stefanie Lüken (Stadtmarketing Meinerzhagen).

Volmetal - Die interkommunale Zusammenarbeit trägt weiter Früchte: In diesem Jahr veranstalten die vier „Oben an der Volme“-Kommunen erstmals gemeinsam eine Ausbildungsbörse. Die Auftaktveranstaltung findet am Donnerstag, 7. Mai, in der Sporthalle des Schulzentrums Löh in Schalksmühle statt.

Von Alisa Kannapin

Die Kooperation biete gleich mehrere Vorteile, wie die Vertreter der vier Kommunen und Stadtmarketingvereine am Mittwoch im Pressegespräch erklärten. „Die Schüler finden ein größeres Angebot an Firmen und damit Ausbildungsberufen vor, und die Unternehmen können sich einer höheren Schüleranzahl präsentieren und später vielleicht aus einem größeren Bewerberpool wählen“, sagte Olaf Panne, Geschäftsführer vom Stadtmarketing Halver.

Für die Unternehmen biete die gemeinsame Ausbildungsmesse auch den Vorteil, dass sie nun nur noch eine große Veranstaltung besuchen müssen. „Das ist gerade für kleinere Betriebe wichtig, für die die Personalkosten ein Thema sind“, erklärte Bernd-Martin Leonidas, Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins Meinerzhagen.

Bei vergangenen Messen hätten Firmen bereits den Wunsch nach einem gemeinsamen Termin geäußert, wie Anja Wolf, in Schalksmühle Leiterin des Fachbereichs Bürgerdienste, erklärte. Bisher richteten die Kommunen Meinerzhagen und Kierspe sowie Schalksmühle und Halver jeweils eine gemeinsame Ausbildungsmesse aus.

Für die erste größere Kooperation hat Schalksmühle den Zuschlag als Veranstaltungsort erhalten, da in diesem Jahr mit den drei Jahrgängen der auslaufenden Verbundschule Löh noch genügend Schüler da sind, die zur Zielgruppe der Messe gehören und denen vor Ort etwas geboten werden soll. „Im kommenden Jahr sind es schon deutlich weniger und bis die Schüler der Primusschule so weit sind, dauert es noch etwas“, erklärte Anja Wolf.

Um allen Schülern der vier Kommunen eine Teilnahme zu ermöglichen, wird wieder ein Transport angeboten. Zudem soll die Messe länger als bisher dauern, um den Teilnehmern Zeit zu geben, möglichst viele Unternehmen oder Institutionen kennenzulernen.

Eine Begrenzung der Messestände soll es nach Möglichkeit nicht geben. „Eventuell müssen wir Unternehmen bitten, eine kleinere Fläche einzuplanen, damit alle ausstellen können“, sagte Wolf.

Auch in diesem Jahr wird zur Ausbildungsmesse ein begleitendes Magazin gedruckt, das der Märkische Zeitungsverlag produziert. Darin werden alle Aussteller und die jeweiligen Lehrberufe sowie Ansprechpartner aufgelistet.

Die Unternehmen und Schulen werden Anfang nächster Woche angeschrieben. Anmeldebögen stehen in den kommenden Tagen auch online auf den Internetauftritten der vier Kommunen sowie auf der „Oben an der Volme“-Website www.oadv.de bereit.

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