Volmepark: Trimmgerät kommt im März

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Da Fläche, wo sich aktuell das Schachbrett befindet, ist im Volmepark noch mit Baumaterial verstellt. Links neben dem silbernen Baucontainer soll aber im März das erste Trimmgerät Platz finden.

Schalksmühle - Im neuen Volmepark stehen bereits die Spielgeräte für Kinder, nun soll auch das erste Trimmgerät für ältere Menschen angeschafft werden. Darauf einigten sich am Mittwoch die Mitglieder des Ausschusses für Kinder, Jugend und Schule.

Von Alisa Kannapin

Doch die Verwaltung wird nicht einfach eine Sammelbestellung für Trimmgeräte in Auftrag geben, sondern zunächst in Absprache mit Schalksmühler Physiotherapeuten klären, welche Geräte sich wirklich für den Park eignen. Diesen Vorschlag machte in der Sitzung Susanne Ebert (Sachkundige Bürgerin, FDP), die anregte, dass die Fachleute auch besser wüssten, was die Zielgruppe tatsächlich braucht.

Mit dieser Entscheidung nahm der Ausschuss auch Abstand von der ursprünglichen Idee, sich vor der Anschaffung zunächst Geräte in einem bestehenden Mehrgenerationenpark anzusehen. Denn wie Oliver Emmerichs vom Fachbereich Planen und Bauen in der Sitzung mitteilte, befindet sich kein geeigneter Park in der Nähe.

Bürgermeister Jörg Schönenberg gab in der Diskussion zu bedenken, dass Schalksmühle kein Kurort sei und man abwägen müsse, ob die Bürger die Trimmgeräte auch wirklich nutzen. „Wir sollten zurückhaltend anfangen und die Entwicklung abwarten.“

Oliver Emmerichs stellte auch noch einmal klar, dass keine Fitnessgeräte angeschafft werden sollen, sondern Geräte, die den Bewegungsapparat oder den Gleichgewichtssinn unterstützen. „Ich bin sicher, dass das angenommen wird“, sagte Emmerichs und fügte hinzu, dass der Ausschuss auch bedenken solle, dass zur Eröffnung zumindest ein passendes Gerät vorhanden sein sollte, um dem Begriff Mehrgenerationenpark gerecht zu werden. „Wir nehmen uns aber auch keine Möglichkeiten in baulicher Hinsicht, wenn wir jetzt nur eins kaufen.“ Einstimmig verständigte sich der Ausschuss schließlich darauf, zunächst nur ein Gerät und den Rest sukzessiv anzuschaffen.

Im Januar Lieferung der Sitzstufensteine

Wie Oliver Emmerichs gestern im Gespräch mit unserer Zeitung sagte, soll das Gerät im März zwischen Boule-Bahn und Pergola aufgestellt werden. „Möglich ist zum Beispiel ein Armfahrrad für den Oberkörper. Von den Kosten bewegen wir uns je nach Gerät im Bereich von 1500 bis 3000 Euro.“

Darüber hinaus ist der Auftrag für den Bau der Sitzstufenanlage erteilt. „Im Moment erfolgt die technische Abstimmung über die Steine. Die werden nämlich fertig mit Vorbohrungen angeliefert, deshalb muss im Vorhinein alles genau festgelegt werden“, erklärte Oliver Emmerichs. Anfang Januar würden die Steine geliefert und je nach Wetterlage auch verbaut.

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