Kein Sonnenschutz für Parknutzer

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Im Mehrgenerationenpark wird es keinen Sonnenschutz für die Nutzer geben.

Schalksmühle - Einen ausreichenden und angemessenen Sonnenschutz im Bereich der Sitzbänke und an einem Spielgerät im Mehrgenerationenpark wünschen sich die Mitglieder der SPD-Fraktion im Gemeinderat. Deshalb stellten sie einen entsprechenden Antrag, der am Mittwochabend im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen und Umwelt beraten wurde.

Laut der Sozialdemokraten wünschen sich die Nutzer des Parks seit längerem schattige Plätze. „Die sehr heißen Tage im Juni haben die Notwendigkeit eines ausreichenden Sonnenschutzes gezeigt“, heißt es in der entsprechenden Vorlage. 

Ralf Bechtel, verantwortlich für das Technische Bauamt, sagte in der Sitzung zu dem Antrag, dass es bisher dazu keine Planung gebe. Die Bäume, wenn sie einmal groß sind, werden genug Schatten spenden. Auch an der Pergola werden die Rosen, die sich im kommenden Jahr ausgebreitet haben, die Sonne abhalten. Bechtel hält den Aufwand und die Kosten für „die paar Sonnentage“ zu groß – auch im Bezug auf ein Sonnensegel, das Guido Pahde (SPD) für die Rutsche im Park ins Gespräch brachte. 

Der Antrag der Fraktion und die weitere Verfolgung der Idee wurden vom Ausschuss mehrheitlich abgelehnt. Mehr Erfolg hatten die Sozialdemokraten mit ihrem Vorschlag, öffentliche Grillflächen im Gemeindegebiet zu schaffen. Der Bedarf danach sei in der warmen Jahreszeit hoch, heißt es seitens der Fraktion.

In Schalksmühle werde, etwa an der Glörtalsperre, illegal gegrillt und der anfallende Müll nur unzureichend entsorgt. Deshalb ist es das Ziel der SPD, legale Grillmöglichkeiten – möglicherweise unter der Schirmherrschaft der Verwaltung – zu schaffen. „Es gibt eine Vielzahl von Bürger, die keinen eigenen Garten haben. Öffentliche Grillflächen würden für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen“, begründet Pahde den Antrag.

Als möglicher Ort wurde unter anderem der Glörpark genannt. Bürgermeister Jörg Schönberg verweist in der Sitzung auf den Arbeitskreis Demografie, der im Zuge des Leader-Prozesse die Idee weiterentwickeln könnte. „Dort könnten ein Konzept entwickelt und attraktive Flächen gesucht werden.“ Dieser Vorschlag wurde anschließend auch zur Beschlussfassung vorgelegt und einstimmt angenommen.

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