Vollsperrung bleibt, wird aber etwas kürzer

Die Vollsperrung der B 54 bei Linneper Mühle soll auf achteinhalb Monate verkürzt werden.

SCHALKSMÜHLE – Die Vollsperrung ist unvermeidlich, sie soll aber nur noch achteinhalb Monate und nicht mehr zehn Monate dauern. Das ist das Ergebnis einer nichtöffentlichen Veranstaltung zum Thema B 54-Sanierung.

In einer Pressemitteilung des Landesbetriebs Straßen.NRW und der Gemeinde Schalksmühle heißt es, dass der Landesbetrieb dem Bau- und Planungsausschuss die Notwendigkeit der Vollsperrung noch einmal deutlich dargestellt hat. „Wir haben grundsätzlich den Anspruch, die verkehrlichen Beeinträchtigungen, die durch unsere Baumaßnahmen entstehen, möglichst gering zu halten und betreiben hierfür einen hohen Aufwand bei der Maßnahmenvorbereitung. Ganz ohne Beeinträchtigungen ist Bauen unter Verkehr allerdings nicht realisierbar“, betonte Stefan Kübler von Straßen.NRW in der Veranstaltung am Dienstag.

Nach der Abstimmung zwischen Straßen.NRW und der Baufirma habe durch eine Modifikation im Bauablauf der Zeitbedarf für die notwendige Vollsperrung von zehn auf voraussichtlich achteinhalb Monate reduziert werden können. In dieser Zeit werden die Aushub- und Betonierarbeiten an der Stützwand ausgeführt, wofür Baugruben mit einer Tiefe von bis zu sieben Meter hergestellt werden müssen. Aus Sicherheitsgründen können während dieser Bauphase Fahrzeuge den Baugrubenbereich nicht passieren. Die Vollsperrung soll vor Wintereinbruch in diesem Jahr abgeschlossen sein. Nach der Herstellung der Stützwand können dann die übrigen Arbeiten an der Straße bei halbseitiger Verkehrsführung durchgeführt werden und der Verkehr kann dann den Baustellenbereich sicher passieren. Insgesamt sind für alle Arbeiten derzeit 15 Monate vorgesehen.

Wie bereits berichtet, haben die Arbeiten zum Umbau der Volmestraße/B 54 zwischen Schalksmühle und Lüdenscheid bei Linneper Mühle begonnen. Hierfür wurde die B 54 ab der Einmündung der Oedenthaler Straße bis zur Bahnbrücke bei Hammerhaus voll gesperrt. Dies ist notwendig, da der Bau der vorgesehen Stützwand auf der Volmeseite nur unter äußerst beengten Platzverhältnissen stattfinden kann.

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