Vitales Zentrum in Planung

Die visualisierte „Hundeknochen-Theorie“ mit den Endpunkten Mühlenviertel (1) und Rathausplatz (2).

SCHALKSMÜHLE ▪ Halver, Meinerzhagen, Kierspe und Schalksmühle haben sich bekanntlich im Projekt „Oben an der Volme“ zu einem Aktionsbündnis im Rahmen der Regionale 2013 zusammen geschlossen (wir berichteten mehrfach). Mit einem über mehrere Jahre angelegten Bündel von Maßnahmen soll unter dem Dach der Regionale wieder ein vitaler Ortskern in der Volmegemeinde Schalksmühle entstehen.

„Mit den Augen des Planers besteht das Zentrum aus den Enden Rathausplatz und „Mühlenviertel“ mit der Bahnhofstraße als Längsachse. Eine weitere Achse ergibt sich aus der Verbindung zwischen Bahnhof (Schnurrenplatz) und Volmepark“, heißt es dazu in einer Mitteilung der Gemeindeverwaltung. „Die Enden des Knochens müssen funktionieren, dann folgt auch der Rest“, so anschaulich formulierte Achim Hamerla vom Büro ASS in einer der Sitzung des Arbeitskreises einen Grundsatz der Städteplanung und bezog sich damit insbesondere auf die Eckpunkte Rathausplatz und „Mühlenviertel“.

Bei der Umgestaltung des Rathausplatzes als wichtigstem Platz des Zentrums soll auch das Thema Wasser eine große Rolle spielen. Am anderen Ende soll ein Umbau beziheungsweise eine gestalterische Aufwertung der Mühlenstraße für neue Impulse sorgen. Einbezogen wird dabei auch das Umfeld der Erlöserkirche.

Neben diesen Schwerpunkten steht gleichwertig auch der Umbau der Zufahrt „Am Bahnhof“, um in der „Mitte des Knochens“ eine Fläche für einen zentralen Platz mit einem behindertengerechten Zugang zum Bahnhof zu schaffen.

Die Umgestaltung des Volmeparks zu einem Generationenpark und die Aufwertung des Schnurrenplatzes stellen weitere Maßnahmen dar.

Am 20. Oktober findet im Pädagogischen Zentrum (PZ) der Gesamtschule Kierspe das zweite Bürgerforum zum Regionaleprojekt „Oben an der Volme – Ein Fluss verbindet“ statt. Beginn ist um 19 Uhr. Dort gibt es nicht nur Informationen zu den (über)regionalen Projekten Volmetalbahn und Volmeradweg, sondern auch über die individuellen Projekte in den Kommunen.

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