Vierte Auflage der Geocaching-Tour

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So wird’s gemacht: Ralf Windfuhr, Mitglied im Vorstand des Stadtmarketingvereins Schalksmühle, erklärt die Funktionsweise der GPS-Geräte, die den Teilnehmern seitens der Veranstalter zur Verfügung gestellt wurden.

Schalksmühle - Zu einem Novum kam es bei der vierten Auflage der jährlichen Geocaching-Tour, zu der am Samstag erneut der Gemeindesportverband Schalksmühle, der Stadtsportverband Halver, die Stadtmarketing-Vereine der beiden Volmekommunen und das Jugendzentrum Halver eingeladen hatten.

Bislang war es bekanntlich so, dass sowohl auf Schalksmühler als auch auf Halveraner Gebiet einige Teilnehmer-Gruppen gestartet sind und diese sich dann an einem Zielpunkt im Grenzgebiet trafen. Diesmal jedoch lief es anders ab: Sowohl Start- als auch Zielpunkt befanden sich in Schalksmühle. Wie Claudia Wrede, Breitensportbeauftragte des Stadtsportverbandes Halver, erklärte, sei geplant, dass sich Schalksmühle und Halver von nun an jährlich abwechseln.

Teilnehmerzahl weiterhin stabil

Der Teilnehmerzahl tat diese Neuerung freilich keinen Abbruch. Rund 60 Interessierte fanden sich am Samstag zur kostenlosen Geocaching-Tour ein. „Das ist zufriedenstellend, gerade in Anbetracht des Ferienbeginns am Wochenende“, betonte Klaus-Peter Wiebusch, Vorsitzender des Gemeindesportverbandes Schalksmühle. „Die Resonanz blieb in den vier Jahren stabil. Die Teilnehmerzahl lag jeweils zwischen 60 und 80.“

Jahnturnhalle als Zielpunkt

In Kleingruppen, jeweils im Abstand von etwa einer Viertelstunde, machten sich die Geocacher ab dem späten Vormittag vom Startpunkt, dem Primusturm an der Primusschule, aus auf den Weg. Bis das Ziel, die Jahnturnhalle, erreicht wurde, führte die Strecke durch Waldgebiet. Hans-Jürgen Wagner, Geschäftsführer des Gemeindesportverbandes Schalksmühle, wies darauf hin, dass die Strecke aber „nicht querfeldein, sondern über ausgewiesene Forst- und Waldwege verläuft“.

Funktionsweise der Geräte erklärt

Bevor es losging, wurde den Teilnehmern seitens der Veranstalter die Funktionsweise der GPS-Geräte, die zur Verfügung gestellt wurden, erklärt. In dieses Gerät lassen sich die Koordinaten des Standorts eingeben, an denen sich jeweils der nächste Cache befindet. „Zum ersten Mal hängt ein Cache in einem Baum. Es soll ja auch etwas knifflig sein“, verriet Ralf Windfuhr, Mitglied im Vorstand des Stadtmarketingvereins Schalksmühle, im Gespräch mit unserer Zeitung.

„Für die Kinder ist das einfach toll“

Zu den Teilnehmern zählten auch die drei Schalksmühlerinnen Ute Hübner, Mara Sterchele und Katja Sterchele samt Nachwuchs. Bei jeder Geocaching-Tour waren sie bislang dabei – so auch diesmal. „Für die Kinder ist das einfach toll. So bringt man sie dazu zu wandern“, freut sich Mara Sterchele. „Bei der ersten Geocaching-Tour hat es geregnet“, erinnert sie sich. „Aber danach hatten wir immer Glück mit dem Wetter.“ Als willkommene „Gelegenheit, um die Gegend und die Wanderwege besser kennenzulernen“, sieht Katja Sterchele die jährliche Veranstaltung. Und Ute Hübner ergänzt: „Wir waren jedes Mal dabei und sind dabei nie vom Weg abgekommen.“

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