Volmetalradweg: Zähes Arbeiten hinter den Kulissen

+
Fortschritte beim Volmetalradweg sind dieses Jahr nicht mehr zu erwarten.

Schalksmühle - Der Volmetalradweg gilt als eines der wichtigsten Projekte der Regionale 2013. Mit ihm soll der Freizeit- und Tourismusverkehr in der Region aufgewertet werden. Die Umsetzung dieses Vorhabens gestaltet sich derzeit allerdings weiterhin sehr zäh.

Für die Gesamtplanung der insgesamt 23,5 Kilometer langen Strecke, die von Schalksmühle durch Lüdenscheid-Brügge, Oberbrügge und Kierspe nach Meinerzhagen führen soll und unter anderem die Bahnhöfe ins Alltags-Radwegenetz integrieren soll, verantwortlich ist Oliver Emmerichs. Der Fachbereichsleiter Bauverwaltung der Gemeinde Schalksmühle ist Projektbeauftragter der fünf beteiligten Kommunen Schalksmühle, Halver, Kierspe und Meinerzhagen sowie Lüdenscheid. Das Planungsbüro ASS, das auch im Zuge der Regionale 2013 die Gestaltung des Schalksmühler Ortskerns plant, ist zur Unterstützung mit im Boot. 

Neuigkeiten oder Fortschritte zum Radweg? 

Große Neuigkeiten oder Fortschritte kann der Projektverantwortliche auf Anfrage unserer Redaktion derzeit nicht liefern. Oliver Emmerichs: „Es wird auch weiterhin fleißig im Hintergrund gearbeitet. So hat zum Beispiel ein Treffen der Bürgermeister der fünf beteiligten Kommunen stattgefunden. Als Nächstes werden die verantwortlichen Mitarbeiter einen Gesprächstermin mit den Entscheidern bei Straßen.NRW und der Deutschen Bahn AG vorbereiten.“ 

Fläche zwischen Schalksmühle und Brügge? 

Geplant war ein Gespräch mit der DB und dem Landesbetrieb wegen eines Bahngrundstückes zwischen Schalksmühle und Brügge, das für den Radweg benötigt wird. Dieses Teilstück soll über den Bahntrassenradweg, vom Schnurrenplatz auf Schalksmühler Gebiet bis zum Feuerwehrgerätehaus in Brügge führen. „Hierfür wird ein Termin mit den verantwortlichen Entscheidern der beiden Seiten vorbereitet. Danach kann eventuell mit der Ausarbeitung einer Vereinbarung begonnen werden. Erfahrungsgemäß wird auch dies sicher einige Monate in Anspruch nehmen. Wann eine abschließende Entscheidung oder Vertragsunterzeichnung erfolgen kann, ist also noch offen. Sicher nicht mehr in diesem Jahr“, erklärt der Projektbeauftragte Oliver Emmerichs. 

Grundstückverhandlungen in Kierspe? 

Anders als in den anderen Kommunen müssen in Kierspe noch Grunderwerbsverhandlungen, unter anderem mit Privatpersonen, geführt werden. Erfolge gibt es hierbei noch nicht zu verzeichnen. „Da es sich um viele verschiedene Eigentümer handelt, werden diese sich auch noch eine geraume Zeit hinziehen.“ 

Fortschritte bei der Machbarkeitsstudie? 

„Mit einer Fertigstellung der Machbarkeitsstudie ist ebenfalls nicht mehr in diesem Jahr zu rechnen“, sagt Oliver Emmerichs. Beauftragt mit der Erstellung dieser Auswertung ist das Planungsbüro ASS. Eigentlich sollte bis Ende vergangenen Jahres durch die beauftragten Planer ein Entwurf der Studie geliefert werden. Genauere Details zur Umsetzung des Regionale-Großprojektes stehen also weiterhin aus.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare